Ich erinnere mich, wie du in der siebten Episode sagtest: «Ich cha natürli nur en Frau a minere Site bruche, wo au kei Tussi isch.» Trotzdem hast du nun Sanja die letzte Rose gegeben.

Die momentan arbeitslose Österreicherin stellt sich das Leben mit dir so vor: «Er kommt ganz böse von der Arbeit nach Hause, ist total gestresst und genervt, und ich bin da und muntere ihn auf.» Willst du so wirklich den Rest deiner Tage verbringen?

Deine Kollegin Jessica, die Sanja aushorchte, war von Sanjas Idealvorstellung eures Zusammenlebens ebenfalls nicht überzeugt und fand: «Das isch alles oder äähm...?» Dein Kumpel Salvatore stimmte zu, dass das definitiv zu wenig sei. Leider konnten dich auch deine Freunde nicht von deiner Entscheidung abbringen.

Weil Haarfarbe ja viel mit inneren Werten zu tun hat

Amanda und Mia waren sich einig, dass du nicht auf Tussis stehst und die 26-jährige Blondine deshalb nicht zu dir passt. Amanda sagte: «D’Sanja isch so es Tussi, aso jo, sie isch gmacht vo de Hoorspitze bis zum Zeche. Vo däm häär... Jaa.» Sie lachte. «Sie benimmt sich au wiene Tussi und ich finge, zumene Gschäftsmaa passt das ned eso.»

Allerdings fand sie auch, dass Mia vom Optischen her nicht in deine Finanzbranchen-Welt passt. Mia meinte darauf: «Es gaht da au um die innere Wärt.» Trotzdem stellte sie klar, dass Sanja nichts für dich sei, weil sie eine Blondine ist. Weil die Haarfarbe ja viel mit inneren Werten zu tun hat.

Vom Siegen und echten Gefühlen

«Sie duet alles au echli schönrede», war Jessicas Urteil über Sanja. Diese behauptete nämlich, dass es zwischen euch Liebe auf den ersten Blick gewesen sei. Mia hatte für diese Aussage nur ein ungläubiges Lachen übrig, und Amanda fand: «Ah chum etz so kitschig muesch jetzt au ned tue.»

Die Influencerin und das Fitnessmodel gaben wenigstens zu, dass sie sich erst nach einiger Zeit in dich verliebten. Mia gestand sogar, dass sie zuerst nicht wegen der grossen Liebe bei der Sendung mitmachte (bestimmt ein riesengrosser Schock für alle Zuschauer).

Das «Bachelor»-Finale Staffel 7 in Bildern:

Sobald Jessica und Salvatore weg waren, redete die Österreicherin wieder nur vom Sieg, dabei hatte sie doch in der letzten Episode von Alisha gelernt, dass es bei der Sendung nicht um ein Spiel, sondern um einen Menschen mit echten Gefühlen geht. «Ich will das Ganze auf jeden Fall gewinnen und ich putze die beiden so was von weg», sagte Sanja vor der finalen Rosenrunde selbstbewusst.

«Fake-Puppe»

Dann kam, was bei keiner Finalfolge fehlen darf: die gegenseitige Beleidigungsrunde der Finalistinnen. Mia machte den Startschuss und sagte zu Sanja: «Du chasch grad als Ersts hei mitem schwarze Chleid, Mädel.» Darauf konterte Sanja: «Ja, das hab ich für deine Beerdigung angezogen.»

Mia: «Sone Fake-Puppe (oder sagte sie «Figg-Puppe»?) wie dech brucht er sowieso ned a sinere Site. Und Amanda: Wie gsesch du eigetlich us?!» Amanda gab zurück: «Aso dasch es schöns Chleid im Gegesatz zu dim, heschs Gfühl er wett e Ghetto-Bitch wie du?»

Ich hatte gehofft, du schreibst zurück

Nach diesem Schlagabtausch war ich wirklich froh, dass du dich nun endlich für eine Lady entscheidest, denn länger hätte diese Zickereien wohl kaum jemand ausgehalten. Ich bin mit deiner Wahl zwar überhaupt nicht einverstanden, aber alle guten Damen hast du sowieso schon viel zu früh nach Hause geschickt.

Jetzt hast du deine Traumfrau, deshalb ist das mein letzter Brief an dich. Ich hatte eigentlich gehofft, dass du mal zurückschreibst. Ich wünsche dir ein schönes Leben mit Sanja und hoffe, sie kann dich jeden Tag aufheitern, wenn du genervt und böse nach Hause kommst.

Alle Episoden in voller Länge schauen auf: 3plus.tv/bachelor