Niederwil
Leuthard: «Im Wahljahr gibts die eine oder andere (Zirkus-)Vorstellung»

Der Höhepunkt der Integrationswoche von behinderten und nicht behinderten Kindern im Zirkus Wunderplunder in Niederwil war die Schlussvorstellung , der auch Doris Leuthard beiwohnte. Die az Aargauer Zeitung hat sich mit der Bundesrätin unterhalten.

Carolin Frei
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Doris Leuthard setzte sich für die Integrationswoche ein (Archiv)

Doris Leuthard setzte sich für die Integrationswoche ein (Archiv)

Keystone

Frau Leuthard, Sie haben die Integrationswoche im «Wunderplunder» mit 5000 Franken gesponsert. Warum fiel Ihre Wahl auf dieses Projekt?

Doris Leuthard: Ich habe mir lange überlegt, wo ich dieses Geld platzieren soll. Ich wusste jedoch, dass ich ein Projekt im Aargau berücksichtigen möchte. Die Idee, Kindern mit und ohne Behinderung im Wunderplunder die Möglichkeit zu bieten, gemeinsam spielerisch etwas zu erarbeiten, fand ich mega lässig. Ich war ja früher in der Zeka-Stiftung, somit ist mir diese Welt nicht unbekannt.

Wäre es nicht möglich und sinnvoll, solche Integrationsprojekte vollends mit öffentlichen Mitteln zu berappen?

Der Bund und die Kantone machen viel für Behinderte. Unter anderem werden aus dem Lotto-Fonds entsprechende Projekte finanziert. Also so schlecht ist diese Unterstützung nicht.

Möchten Sie auch einmal in einem solchen Zirkus mitmachen oder haben Sie in «Bundesbern» schon genug Zirkus?

(lacht) Das akrobatische Schwingen am Seil finde ich schön. Aber dafür braucht man ein besonderes Flair. Zudem ist das Zirkusleben ein hartes Leben.

Und «ein hartes Leben» haben Sie ja schon in Bern, oder?

Wir sind im Wahljahr, da gibt es schon auch die eine oder andere «Vorstellung» zum Thema «Um was gehts?» zu bestreiten.

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