Jonen
Landi Freiamt investiert in Jonen 11 Millionen Franken

Im Dorfzentrum von Jonen ist der Bauauftakt für eine Neuüberbauung mit Volg-Laden, 12 Mietwohnungen und einer Tiefgarage vollzogen worden.

Lukas Schumacher
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Mehr oder weniger zünftig legten sich Vertreter der Bauherrschaft Landi Freiamt, des Architekturbüros und der Bauleitung beim Spatenstich ins Zeug. sl

Mehr oder weniger zünftig legten sich Vertreter der Bauherrschaft Landi Freiamt, des Architekturbüros und der Bauleitung beim Spatenstich ins Zeug. sl

Lukas Schumacher

In Form eines symbolischen Spatenstichs beging die Landi Freiamt am Dienstag mitten in Jonen den Erstellungsbeginn ihrer neuen Überbauung. Der Neubau wird einen komfortablen, 450 m2 grossen Volg-Einkaufsladen samt Lagerfläche aufweisen, weitere 180 m2 Gewerbefläche, 12 Mietwohnungen à 3 1/2 Zimmer, eine 28 Parkplätze umfassende Tiefgarage und 13 Aussenparkplätze.

11 Millionen Franken lässt sich die Genossenschaft Landi die in drei dreistöckige Gebäulichkeiten unterteilte Überbauung kosten. Im Februar oder März 2017 will man den neuen Laden an der Dorfstrasse eröffnen und die ersten Mieter der 12 Wohnungen begrüssen.

Das rund 2000 Quadratmeter grosse Landi-Areal im Dorfzentrum Jonen bietet schon jetzt vertiefte Baugrubeneinblicke. Grund dafür sind die bereits vollzogenen Abbrucharbeiten der Altbauten, die Anfang Juli angelaufen sind.

«Zeit und Nerven gekostet»

Laut Andreas Schüpbach (Kallern), dem Verwaltungsratspräsidenten der Landi Freiamt, verstrichen seit der Machbarkeitsstudie bis zum Spatenstich drei Jahre. Diese Zeitspanne sei intensiv für alle Beteiligten gewesen, insbesondere fürs Architekturbüro Seiler/Lienhart aus Luzern, das den von der Landi ausgeschriebenen Ideenwettbewerb gewonnen hatte. Weil das Joner Ortsbild national geschützt ist, redeten in der Planungs- und Projektierungsphase Vertreter des Ortsbildschutzes, der Denkmalpflege und der Gemeinde ein gewichtiges Wörtchen mit. Diese Gespräche seien nicht immer einfach gewesen, sie hätten auch Nerven und Zeit gekostet, führte Schüpbach aus. Aber man habe letztlich allseits befriedigende Lösungen gefunden, sodass die Überbauung zwar modern ausfalle, aber dennoch einen passenden ländlichen Charakter aufweisen werde. Er sei zuversichtlich, dass das Dorfbild nach der Fertigstellung des Baus in anderthalb Jahren vorteilhaft aufgewertet werde.

«Laden-Provisorium läuft gut»

Wie Landi-Geschäftsführer Daniel Strebel mitteilte, läuft das vor vier Monaten eröffnete Joner Laden-Provisorium beim Kreisel eingangs Dorf «erstaunlich gut». Gründe dafür seien vermutlich das räumlich recht grosszügige Provisorium sowie die erweiterten Öffnungszeiten. Hier kann man durchgehend von 6 bis 20 Uhr einkaufen und zwar von Montag bis Samstag. Laut Filialleiterin Kathy Russenberger hat sich ihr Verkaufsteam im Provisorium gut eingelebt. Der neue Verkaufsladen im Zentrum Jonen, den man in eineinhalb Jahren beziehen werde, sei gewiss komfortabler als das nun verschwundene alte Lokal, weise erfreulicherweise aber eine ähnlich grosse Fläche auf.

17 Dorfläden betreibt die Landi Freiamt, dazu drei Tankstellen, einen Tankstellenshop in Muri, drei Landi-Verkaufsstellen in Widen, Muri und Oberrohrdorf sowie ein Agro- und Verwaltungszentrum in Bünzen.

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