Bünzen

Landi Freiamt erhöht ihren Umsatz um über vier Prozent

Flott unterwegs: Andreas Schüpbach, Präsident (am Lenker), mit Daniel Strebel, Vorsitzender der Geschäftsleitung, und den Geschäftsleitungsmitgliedern Daniel Appert und Daniel Urech (von links).

Flott unterwegs: Andreas Schüpbach, Präsident (am Lenker), mit Daniel Strebel, Vorsitzender der Geschäftsleitung, und den Geschäftsleitungsmitgliedern Daniel Appert und Daniel Urech (von links).

Zwei Grossprojekte in Jonen und Dietwil stehen bei der Landi Freiamt im Fokus: In Jonen wird eine Liegenschaft komplett abgerissen und neu erbaut, in Dietwil wird der Volg-Laden an die Hauptstrasse verschoben.

Die Landi Freiamt holt tief Luft, um richtig Schnauf für zwei Grossprojekte zu haben: Auf rund 10 Mio. Franken wird ein Abriss und Neubau der Liegenschaft in Jonen geschätzt, ebenfalls im Millionenbereich wird eine Neuorientierung in Merenschwand liegen, wobei hier erst eine Konzeptstudie ansteht. Konkret wird hingegen der Standortwechsel des Volg-Ladens in Dietwil an die Hauptstrasse. Im 2012 wurde der Warenverkauf um 4,4 Prozent gesteigert und ein Gewinn von 2,25 Mio. Franken ausgewiesen.

Fit für neue Herausforderungen

Landi-Präsident Andreas Schüpbach ist zufrieden. Mit einem Warenverkauf von 82,6 Mio. Franken, was ein Plus von 3,4 Mio. Franken bedeutet, und mit einem um 0,6 Mio. Franken auf 2,25 Mio. Franken gesteigerten Gewinn blickt die Genossenschaft auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 2,25 Mio. auf 13,6 Mio. Franken, welches zusammen mit den stillen Reserven 20 Mio. Franken beträgt, wie Daniel Urech, Mitglied der Geschäftsleitung, feststellte. «Wir sind sehr solid aufgestellt.»

Damit ist die Ausgangslage nach einem Jahr, das laut Schüpbach nicht «das Jahr der grossen Würfe» war, für neue Projekte gut. «Wir machen uns bewusst fit für neue Herausforderungen.» Der Neubau in Jonen dürfte eine besondere werden. Hier wird die Landi in einem geschützten Ortsbild mit schützenswerten Objekten in unmittelbarer Nachbarschaft bauen.

Landi Widen läuft sehr gut

Zum Erfolg beigetragen haben alle Geschäftsbereiche, wie Daniel Strebel, Vorsitzender der Geschäftsleitung, ausführte. 46,2 Prozent entfallen auf die Volg- und Top-Shop-Läden, 22,9 Prozent auf Agrola, 16,5 Prozent auf die Landi-Läden und 14,4 Prozent auf den Agrobereich. Vor allem der Landi-Laden in Widen hat sich im zweiten vollen Kalenderjahr erfreulich etabliert, machte Daniel Appert, Mitglied der Geschäftsleitung, deutlich.

Der Umsatz erhöhte sich um 15 Prozent, die Zahl der Kundinnen und Kunden um 18 Prozent. «Der Laden läuft wirklich sehr gut.» Insgesamt betreibt die Landi Freiamt 17 Volg-Verkaufsstellen in den Bezirken Muri, Bremgarten und Baden, drei Landi-Läden, ein Top-Shop und drei weitere Agrola-Tankstellen. Das Komplettangebot für Landwirtschaft und Profi-Gartenbau befindet sich am Hauptsitz in Bünzen.

Wichtiger Arbeitgeber

Die Landi Freiamt weist aktuell 600 Genossenschafterinnen und Genossenschafter aus und beschäftigt rund 200 Mitarbeitende, was 117 Vollzeitstellen entspricht. Mehrheitlich sind es Frauen: «Sogar im Kader beträgt die Frauenquote 70 Prozent», unterstreicht Strebel.

Zudem werden jeweils 14 Lernende ausgebildet; zwei Lehrstellen sind momentan noch nicht besetzt. An der Generalversammlung wurde Bruno Frey, Leiter Landi-Laden Muri, für 25 und Erika Durrer, Volg Mühlau, für 20 Dienstjahre geehrt. Nathalie Grundler aus Sarmenstorf wurde als Mitglied der Verwaltung gewählt; sie ersetzt Regula Baur.

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