Landfrauen sind nahezu perfekt

Neue Ortsvertreterinnen an der Generalversammlung gewählt.

Eddy Schambron
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Nobody is perfect, sagt man. «Aber die Landfrauen und Bäuerinnen sind sehr nah dran», betonte Ursula Brunner- Mettler, Auw, Präsidentin der Landfrauen und Bäuerinnen des Bezirks Muri, an der Generalversammlung in Waltenschwil. In ihrem Jahresbericht zeigte sie unter anderem auf, wo sich die Frauen im 2019 überall engagiert haben. Die Ortsvertreterinnen haben in den Dörfern insgesamt 16 Kurse in Kochen, Backen, Hauswirtschaft, Werken und Gestalten, Garten und Floristik, aber auch in Gesundheit und Allgemeinbildung durchgeführt. Zudem wurden verschiedene Anlässe für die Bevölkerung mitgestaltet, etwa Erntedank in zwölf Gemeinden oder der Tag der Pausenmilch an verschiedenen Schulen, Seniorenessen, Adventsfenster, Fasnacht und anderes mehr.

Mutig und unternehmungslustig wie in jungen Jahren

Brunner erinnerte an die jungen Jahre, in denen man mutiger war, etwas auszuprobieren, vielen Wünschen und Träumen nachging. Schliesslich sei man vom Ernst des Lebens eingeholt worden und oft hätten andere gesagt, was zu tun sei. «Weshalb richten wir uns nach anderen und nicht nach uns?» Wer sich seine Wünsche und Träume erfülle, handle nicht egoistisch, erklärte sie vor den 145 Anwesenden. Diese seien vielmehr der Motor für das Leben, «sie machen glücklich und sind Ansporn für Neues.»

Nach elf Jahren haben Brigitte Stocker, Abtwil, und nach 20 Jahren Marianne Bütler, Kallern, das Amt als Ortsvertreterinnen abgegeben. Neu konnten in Kallern dafür Andrea Kohler und Patricia Trachsler willkommen geheissen werden. In Abtwil konnte bisher keine Nachfolgerin gefunden werden, sodass Margrit Rüttimann alleine die Ortsvertretung machen muss. Geehrt wurde Daniela Suter, Mühlau, und Bettina Wicki, Aristau, welche erfolgreich ihre Ausbildung als Bäuerinnen mit Fachausweis abgeschlossen haben.

Die Jahresrechnung, von Brigitte Strebel präsentiert, schliesst mit Einnahmen von 15979 Franken und Ausgaben von 17164 Franken ab. Entsprechend reduziert sich das Vermögen auf 32462 Franken. Schliesslich dankte Christoph Hagenbuch, Vizepräsident des Bauernverbandes Aargau, den Bäuerinnen und Landfrauen. Sie seien meistens das tragende Fundament für den erfolgreichen Betrieb zu Hause.