Region

Kunst von Malerei über Holz bis Metall und Stein

26 Künstlerinnen und Künstler zeigen am 25. und 26. August ihre Ateliers. zvg

26 Künstlerinnen und Künstler zeigen am 25. und 26. August ihre Ateliers. zvg

Am 25./26. August stellen 26 Künstlerinnen und Künstler nicht nur ihre Werke, sondern auch ihre Ateliers in der ganzen Region vor. Das ist K-13 der Kunstszene Freiamt.

«Die meisten Leute wissen gar nicht, was für Kunstwerke um sie herum entstehen. Bis vor ein paar Jahren wussten das ja selbst wir nicht», sagt der Villmerger Künstler Ruschy Hausmann. «2010 hat das Museum Caspar Wolf in Muri jeden, der wollte, dazu eingeladen, auf einer 80×80-cm-Leinwand ein Werk zum Thema Caspar Wolf zu erschaffen. Das war ein riesiger Erfolg. Erst da wurde uns eigentlich bewusst, wie viele kleine Ateliers es im ganzen Freiamt gibt, die kaum jemand kennt.» Damals hat Hausmann zusammen mit Pirmin Breu und anderen Kunstschaffenden diese Bilderaktion organisiert. «Da wurde uns klar, dass wir die Kunstszene Freiamt nicht nur beleben, sondern vor allem vernetzen wollen.» So entstand die erste K-10-Ausstellung, bei der rund 35 Künstlerinnen und Künstler der ganzen Region ihre Werke und Ateliers an zwei Tagen dem Publikum präsentierten.

Über die Region hinaus bekannt

2015 fanden die letzten offenen Ateliers statt. «Seither hat sich viel getan in der Kunstszene Freiamt, darum haben wir beschlossen, dass es Zeit für den nächsten Event wäre», so Hausmann. Die bekannte Villmerger Künstlerin Fury Hundt kann wegen ihres grossen Engagements am Jugendfest Villmergen dieses Mal nicht dabei sein. Dafür öffnen andere Künstler, die weit über die Region hinaus bekannt sind, ihre Ateliertüren. Darunter der Dottiker Carl-W Röhrig mit seiner fantastischen Malerei sowie André Gutknecht aus Fischbach-Göslikon, der sein «Bonvalet’s Kunstatelier» mit Gartenobjekten, Skulpturen und Bildern präsentiert. Auch Pirmin Breu und Ruschy Hausmann werden natürlich ihre Ateliers in Villmergen und Wohlen öffnen und Bilder und Skulpturen zeigen. «Unsere jüngsten Künstlerinnen sind wohl knapp 30, während der älteste um die 75 Jahre alt ist. Es werden von abstrakter bis gegenständlicher Malerei über Werke aus Holz, Metall und Stein bis zur Töpferei unzählige Gebiete der bildenden Kunst zu sehen sein. Da kann sich jeder herauspicken, was ihm gefällt.»

Die Eröffnung findet am 25. August um 13.30 Uhr auf dem Villmerger Dorfplatz statt. Die Rede hält der Oberfreiämter Komödiant Philipp Galizia. Danach darf man sich die Ateliers anschauen. Diese befinden sich von Sins bis Dottikon und von Sarmenstorf bis Unterlunkhofen. Die meisten sind aber in Bremgarten und Wohlen.

Mehr Informationen finden Sie online unter www.k-13.ch

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