Im Gnadenthal ist das kulturelle Angebot rund um das ehemalige Kloster gewissermassen die Fortsetzung von dessen Geschichte und führt Vergangenheit und Gegenwart auf einem neuen Level zusammen.

Cynthia Luginbühl betreut als neue Kulturbeauftragte die Aktivitäten im Reusspark in Niederwil, zu dem das Kloster gehört. Die 40-Jährige ist bereits seit 9 Jahren als Kulturvermittlerin tätig. In ihrer Freizeit frönt sie dem Bergsport und ist leidenschaftliche Gärtnerin. «Ich schlage gerne Brücken und fühle mich deshalb im Reusspark/Gnadenthal gut aufgehoben», sagt sie von sich. Einen Brückenschlag im wahrsten Sinne des Wortes gibt es bereits am Samstag und Sonntag, 8. und 9. Juli, mit dem Brückenfest und Familienplausch im Gnadenthal.

Einweihung der neuen Brücke

Im Rahmen dieses Brückenfestes wird die neue Gnadenthaler Brücke mit der Bevölkerung eingeweiht. Es wirken Vereine aus Niederwil und Stetten mit.

Der Reigen der Veranstaltungen im Reusspark beziehungsweise Kloster Gnadenthal beginnt am kommenden Montag, 13. Februar, mit einer Information über den Reusspark. Marco Marchi und The Mojo Workers spielen am Freitag, 17. Februar, im Klosterkeller Südstaaten-Blues, Ragtime und Swing. Unter anderem steht auch ein öffentlicher szenischer Rundgang mit zwei «Klosterfrauen» – den Schauspielerinnen Salomé Jantz und Gabriela Angehrn – im Kloster auf dem Programm, und zwar am Sonntag, 12. März, unter dem Titel «Heut gönn ich mir einen Stumpen».

Lesungen, Konzerte, Vorträge, eine Buchvernissage und Infoveranstaltungen lösen sich bis im Juli ab. Im Kreuzgang, der künftig in die Aktivitäten im Kloster einbezogen wird, gibt es vom 19. Februar bis zum 2. April eine Kunstausstellung (Bilder und Skulpturen). Und zum Schluss noch eine Anmerkung von Reusspark-Direktor Thomas Peterhans: «Nach der baulichen Vergrösserung der Küche wird am 3. März das Restaurant Gnadenthal wieder eröffnet.»