Muri
Krippe mit 60 Figuren: Ein Hauch Südfrankreich im Freiamt

Das Museum des Klosters Muri zeigt einen Weihnachtsbrauch aus der Provence und zieht viele Besucher an.

Walter Christen
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Eine Landschaft mit bunten Tonfiguren: Ausstellung der provenzalischen Krippe im Museum Kloster Muri ist eröffnet.chr

Eine Landschaft mit bunten Tonfiguren: Ausstellung der provenzalischen Krippe im Museum Kloster Muri ist eröffnet.chr

Walter Christen (chr)

«Wunderbare Weihnachtsbräuche aus aller Welt» heisst die neue Reihe jährlicher Ausstellungen, die in diesem Advent im Museum Kloster Muri beginnt. Gezeigt wird von Murikultur ein ganz spezieller Advents- und Weihnachtsbrauch aus der Provence. Es ist eine vollständige provenzalische Krippe, die es in dieser Art und Weise in der Schweiz sonst nicht gibt. Es handelt sich um eine bunte Modelllandschaft mit 60 zierlichen Figuren, sogenannte Santons. Das sind bemalte Statuetten aus Ton.

Ein Publikumserfolg

Die Ausstellung stösst auf Interesse in der Bevölkerung, wie Heidi Holdener, Geschäftsführerin von Murikultur, gegenüber der AZ auf Anfrage erwähnte: «Die Vernissage vom letzten Samstag war sehr gut besucht und das Publikumsinteresse gross.»

Noch hat das grosse Ereignis nicht stattgefunden, und im Stall befinden sich erst Ochs’ und Esel. Aber am 15. Dezember, von 16 bis 18 Uhr, findet die Heilige Familie ihren Platz in der Krippe, im Beisein von Landammann Alex Hürzeler sowie literarisch umrahmt und kulinarisch begleitet.