Villmergen

Klares Votum für Sportplatz-Sanierung für 5 Millionen Franken

Visualisierung der Sportanlage Badmatte. (Bildquelle: HO)

Visualisierung der Sportanlage Badmatte. (Bildquelle: HO)

Villmergen Mit 236:65 ist an der Gemeindeversammlung vom Freitag in Villmergen das 5-Mio-Projekt «Badmatte» bewilligt worden.

Es war mit einem knappen Resultat gerechnet worden, denn die auf knapp 5 Mio. Franken veranschlagte Sanierung der Sportanlage Badmatte in Villmergen war nicht unumstritten. Die Ortsparteien hatten sich im Vorfeld zwar geschlossen hinter die Vorlage gestellt, dennoch war die Opposition allgegenwärtig. Vorbehalte gab es primär aus finanziellen Gründen. Villmergen ist nicht auf Rosen gebettet und der Gemeinderat hat offen kommuniziert, dass die grosse Investition unter Umständen nicht ohne Steuererhöhung verkraftet werden könne. Im Budget 2019 ist eine solche allerdings noch nicht vorgesehen.

Diskussion unerwartet kurz

Das Resultat an der Gemeindeversammlung vom Freitag war jedoch überraschend klar: Von den 315 anwesenden Stimmberechtigten votierten 236 für und lediglich 65 gegen das Vorhaben. Auch die vorangehende Diskussion war unerwartet kurz gewesen. Offenbar hatte Gemeinderat Renato Sanvido in seiner ausführlichen und anschaulichen Präsentation keine Fragen offen gelassen. Die Gegner der Vorlage führten wie erwartet finanzielle Argumente ins Feld, die Befürworter appellierten an die Solidarität der Bevölkerung und bezeichneten das Projekt als sinnvolle Investition in die Jugend.

Barbara Bucher verabschiedet

Auch sonst warf die von Ammann Ueli Lütolf souverän geleitete Gemeindeversammlung keine hohen Wellen. Der von Klemenz Hegglin vertretene Ausbau der Urnengräber auf dem Friedhof wurde ebenso diskussionslos genehmigt wie die neuen Satzungen des Repla Unteres Bünztal.

Ihren letzten Auftritt als Gemeinderätin hatte am Freitag Finanzministerin Barbara Bucher. In ihren Ausführungen zum Budget zeigte sie auf, dass die finanzielle Lage von Villmergen zwar nicht gut, aber noch keineswegs bedenklich ist. Es gelte aber, erklärte Bucher, die Ausgaben im Griff zu halten und wo immer möglich zu sparen. Barabara Bucher, die acht Jahre dem Gemeinderat angehört hat, wurde am Schluss mit grossem Applaus in den «Ruhestand» verabschiedet.

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