Sins

Klagen wegen Lärm zu den Ruhezeiten häufen sich

In Sins ist es manchen Einwohnern zu laut.

In Sins ist es manchen Einwohnern zu laut.

In letzter Zeit habe es auf der Gemeindeverwaltung und beim Gemeinderat in Sins vermehrt Rückfragen und Beanstandungen wegen Lärmimmissionen gegeben. Diese Anfragen hätten vor allem die Einhaltung, beziehungsweise eben die Nichteinhaltung der Ruhezeiten über den Mittag sowie an Sonn- und Feiertagen betroffen, hält die Behörde in einer Mitteilung fest.

Die Gemeindeverwaltung von Sins ruft aufgrund der gestiegenen Zahl Beanstandungen die entsprechenden Punkte im Polizeireglement der Gemeinde Sins in Erinnerung:

In den Wohngebieten ist demnach von 12 bis 13 Uhr, ab 21 bis 6 Uhr sowie ganztags an Sonn- und Feiertagen das Arbeiten mit lärmigen Geräten (Rasenmähen, Hämmern, Fräsen, Bohren, Betrieb von Baumaschinen usw.) verboten. Von 22 bis 6 Uhr ist in schlecht isolierten Räumen oder bei offenem Fenster jeglicher Lärm, der den Schlaf der Mitmenschen stören könnte, verboten. Ausgenommen sind Kirchen- und Weideglocken, Arbeiten zur kurzfristigen Behebung eines Notstandes sowie in begründeten Fällen Arbeiten in der Landwirtschaft oder in Gärtnereibetrieben. Der Gemeinderat kann solche Ausnahmen bewilligen. Lautsprecher, Megafone und andere Verstärkungsanlagen dürfen laut Polizeireglement im Freien nur mit Bewilligung des Gemeinderats verwendet werden. Das Abbrennen von Feuerwerk ist ohne besondere Bewilligung nur an Silvester/Neujahr, während der Fasnacht und an der Bundesfeier erlaubt. Auch hier kann der Gemeinderat Ausnahmen bewilligen. Widerhandlungen gegen diese Vorschriften werden mit Geldbussen bis zu 2000 Franken geahndet. (az)

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