Sins
Kino Cinepol baut einen zweiten Saal

Anfang August mit Filmvorführungen gestartet, macht sich der Verein Kulturfront daran, wie geplant einen zweiten Saal im neuen Sinser Kino zu realisieren. Zum Film «Drei Brüder à la carte» luden die Betreiber die Regisseurin Silvia Häselbarth ein.

Eddy Schambron
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Regisseurin Silvia Häselbarth im Gespräch mit Bruno Arnold vom Verein Kulturfront.

Regisseurin Silvia Häselbarth im Gespräch mit Bruno Arnold vom Verein Kulturfront.

Eddy Schambron

Die Regisseurin Silvia Häselbarth, die den Dokumentarfilm «Drei Brüder à la carte» realisiert hat, ist begeistert von Landkinos. Das sagte sie im neuen Sinser Kino Cinepol bei der Präsentation ihres Filmes. Die Landkinos bringen nicht nur Filmkultur nahe zu den Leuten, sondern ermöglichen auch die Vorführung von Filmen, die in Multiplex-Kinos kaum eine Chance haben. Deshalb unterstützt sie lokale Kinobetreiber, indem sie mit einem Besuch aufwartet und so den Kinobesucherinnen und -besuchern einen Mehrwert bieten kann. «Drei Brüder à la carte» ist bereits in 53 Kinos gelaufen, in 40 Kinos war Häselbarth zugegen. «Für uns ist es natürlich schön, wenn wir die Regisseurin dabei haben», freuten sich auch Jsabelle und Bruno Arnold vom Cinepol Sins. Das Kino, nach den Sommerferien gestartet, ist gut unterwegs. «Jetzt beginnen wir bald mit dem Ausbau des zweiten Saales», erklärt Arnold voll Tatendrang.

Der Verein Kulturfront betreibt nicht nur das neue Kino, sondern setzt auch auf Ausstellungen und will ein eigentliches Kulturzentrum für das Oberfreiamt entstehen lassen. Seit anfangs August kann man täglich mindestens zwei Filme im Sinser Kino anschauen. Für die Filmliebhaber stehen 101 Sitzplätzen (8 Doppellogen) zur Verfügung. Das Filmprogramm ist so aktuell wie in den Städten.