Hermetschwil-Staffel

Kinderheim St. Benedikt heizt in der Pfarrkirche ein

Bei der Vertragsunterzeichnung, von links nach rechts: Susanne Hochuli, Vizepräsidentin Vorstand Verein Kinderheim St. Benedikt, Heinz Blatter, Präsident Vorstand Verein Kinderheim St. Benedikt, Gregor Keusch, Präsident Kirchenpflege, und Herbert Kistler, Vizepräsident Kirchenpflege. zvg

Bei der Vertragsunterzeichnung, von links nach rechts: Susanne Hochuli, Vizepräsidentin Vorstand Verein Kinderheim St. Benedikt, Heinz Blatter, Präsident Vorstand Verein Kinderheim St. Benedikt, Gregor Keusch, Präsident Kirchenpflege, und Herbert Kistler, Vizepräsident Kirchenpflege. zvg

Der Wärmeenergielieferungsvertrag ist unterzeichnet: Die Heizung der Pfarr- und Klosterkirche «Bruder Klaus» der katholischen Kirchgemeinde Hermetschwil ist in die Jahre gekommen und muss ersetzt werden.

Die Wärmeenergie wird ab der Heizperiode 2015/16 von der neuen Holzschnitzelheizung des Kinderheims St. Benedikt geliefert. Dies haben der Vorstand des Kinderheimvereins und die Kirchenpflege vertraglich vereinbart.

Die Vereinbarung kommt nur zum Tragen, wenn sie bei der Kirchgemeindeversammlung und der Versammlung des erweiterten Vorstandes des Kinderheimvereins Zustimmung findet.

Moderne Holzschnitzelheizung

Im Rahmen der Erneuerung von Schulhaus und Turnhalle des Kinderheims
St. Benedikt Hermetschwil wurde die Ölheizung durch eine moderne Holzschnitzelheizung ersetzt. Im vergangenen Winter nahm man die neue Heizung in Betrieb. Sie dient sowohl der Beheizung aller Räumlichkeiten des Kinderheims als auch der Aufbereitung des Warmwassers.

Die Hermetschwiler Pfarr- und Klosterkirche «Bruder Klaus» wird derzeit mit Öl beheizt. Die ausmusterungsreife Heizung ist rund 40 Jahre alt, sie entspricht nicht mehr den heutigen technischen Anforderungen und Vorschriften.

Frühzeitig meldete die Kirchenpflege Hermetschwil Interesse an einem Anschluss der Kirche an die neue Heizzentrale des Kinderheims an. Somit konnte die dafür benötigte Heizleistung bei der Planung berücksichtigt werden. Nun soll die Ölheizung der Kirche auf die Heizperiode 2015/16 ausser Betrieb genommen und die Wärme vom Kinderheim geliefert werden.

Damit wird eine ökologische sinnvolle Beheizungsart für die Kirche eingesetzt. Zudem gewährleistet das Kinderheim einen langfristig funktionierenden Betrieb. Der voraussichtliche Wärmebedarf für die Kirche beläuft sich auf rund 40 000 Kilowattstunden pro Jahr. An die Betriebskosten (Wartung, Service, Versicherungen usw.) der Heizzentrale bezahlt die Kirchgemeinde einen jährlichen Kostenbeitrag von 4 000 Franken. Der Preis für die gelieferte Energie wurde auf 7 Rappen/kWh und die einmalige Anschlussgebühr auf 20 000 Franken vereinbart.

30 Jahre Gültigkeit

Dies und die weiteren Details sind in einem Wärmeenergieliefervertrag festgehalten. Er hat eine Gültigkeitsdauer von 30 Jahren und ist verlängerbar. Der Vertrag wurde von einer Vertretung des Vorstands des Vereins Kinderheim St. Benedikt und der Kirchenpflege unterzeichnet. Er muss nun noch vom erweiterten Vorstand des Kinderheimvereins und von der Kirchgemeindeversammlung der Röm.-kath. Kirchgemeinde Hermetschwil genehmigt werden. (az)

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