Fischbach-Göslikon

Kerzen und Gesang als Zeichen der Solidarität

Sogar die Kleinsten durften ein Zeichen der Solidarität setzen.

Sogar die Kleinsten durften ein Zeichen der Solidarität setzen.

19 Primarschülerinnen und -schüler sangen zugunsten der Aktion «Eine Million Sterne» der Caritas. Um ein persönliches Zeichen zu setzen, konnte man beim Eingang zur Kirche ein Windlicht für 5 Franken kaufen.

«Feliz navidad» tönte es am Abend des 15. Dezembers aus der katholischen Kirche in Fischbach-Göslikon. 19 Primarschülerinnen und Primarschüler verzauberten mit ihren Weihnachtsliedern aus aller Welt Eltern und Verwandte. Das Konzert der Figö-Angels fand im Rahmen der Aktion «Eine Million Sterne» des Hilfswerks Caritas statt. «Die Idee ist, ein Zeichen der Solidarität zu setzen und den Schwächsten der Schweiz damit zu helfen», erklärte Gemeindeleiter Markus Leutenegger.

Um ein persönliches Zeichen zu setzen, konnte man beim Eingang zur Kirche ein Windlicht für 5 Franken kaufen, es anzünden und neben die vielen anderen Lichter vor der Kirche stellen. Der Erlös des Verkaufs kommt den Caritas-Märkten zugute, wo finanziell schwache Familien günstig einkaufen können.

Songs und Lesungen

Die Dritt- und Viertklässler unterhielten die nahezu volle Kirche während einer Stunde abwechselnd mit Weihnachtssongs und Textlesungen aus dem Bilderbuch Varenka, das von einer russischen Witwe handelt, die durch ihre Barmherzigkeit und ihren Glauben vom Krieg verschont bleibt.

Mit viel Eifer und Können sangen die Kinder unter der Leitung von Lehrerin und Chorleiterin Karin Stenz neben italienischen und spanischen Stücken eine deutsche Version von «Jingle Bells» oder den Klassiker «We wish you a merry christmas». Auch beim Lesen aus dem Bilderbuch glänzten die Schülerinnen und Schüler mit fast fehlerfreien Beiträgen.

Wichtige Zusammenarbeit

«Diese Form der Zusammenarbeit von Schule und Kirche finde ich wichtig», sagte Karin Stenz und fügte hinzu, dass das Musikmachen ein eindrückliches Gruppenerlebnis für die Schüler sei. «Die Kinder lernen auf diese Weise, auf ein Ziel hinzuarbeiten. Ich habe ausserdem eine unglaubliche Merkfähigkeit beim Auswendiglernen der Lieder bei ihnen feststellen dürfen», lobte Stenz. Nach der gelungenen Darbietung konnte man sich draussen vor der Kirche einen heissen Punsch und Weihnachtsguetzli gönnen und nochmals einen Blick auf das eindrückliche Lichtermeer werfen.

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