Sins

Kein Take-away beim Bahnhof

Ohne Take-away: Bahnhof Sins mit verschiedenen Automaten. Eddy Schambron

Ohne Take-away: Bahnhof Sins mit verschiedenen Automaten. Eddy Schambron

Der Sinser Bahnhofplatz bietet vieles. Aber einen Imbiss- oder Take-away-Stand wird es nicht geben, hat der Gemeinderat entschieden.

Er habe in der Vergangenheit schon öfter Anfragen betreffend Imbissständen auf dem Bahnhofareal gehabt, hält der Gemeinderat Sins in seinen Mitteilungen fest. Aber: «Die vielfältigen Möglichkeiten von Take-away im Dorf Sins sind mit Tankstellenshops, Imbissständen, Bäckereien, Grossverteiler usw. grosszügig sichergestellt. Mit dem Tankstellenshop am Eingang der Bahnhofstrasse besteht in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof bereits ein Take-away-Angebot, das mit grosszügigen Öffnungszeiten das Bedürfnis auch von SBB-Kunden abdeckt.» Deshalb sagt er Nein zu einem weiteren solchen Angebot auf dem Bahnhofplatz.

Viele Angebote

Die Aufwertung des Bahnhofplatzes Sins habe im Wesentlichen zur Verbesserung des optischen Erscheinungsbildes sowie zur besseren Kundenfreundlichkeit und Sicherheit beigetragen. Die Gemeinde erbringe im Rahmen des Vertrags in der Bewirtschaftung der Anlage durch den Werkdienst beim und um den Bahnhof Dienstleistungen im Bereich der Sicherheit und Ordnung. Heute könnten die Sinserinnen und Sinser rund um den Bahnhofplatz von Dienstleistungen wie Billettautomat, Fahrplanwand, Selecta-Automat, Kaffee-to-go-Automat, Fotoautomat, Infoboard, WC, Veloständer, Parkplätze usw. profitieren. Dabei wird es vorläufig bleiben, ohne Bratwurst-Duft oder Kebab-Stand.

In Zukunft dürfte das Areal im weiteren Sinn zusätzliche Aufwertung erfahren. Das als Bahnhofpark bezeichnete Gebiet an bester Lage in Sins wird heute «nicht seiner Bedeutung gerecht genutzt», wie es der Gemeinderat Anfang Jahr formulierte. Es soll künftig für Wohnungen und mässig störende Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe dienen, zumal die Milchverwertungsgenossenschaft Sins mit dem Anliegen für eine Umnutzung des ehemaligen Käsereiareals an den Gemeinderat gelangt ist. Angestrebt wird ein vielfältiges Angebot an Klein- und Familienwohnungen. Neubauten oder wesentliche Nutzungsänderungen dürfen allerdings nur auf der Grundlage eines Gestaltungsplanes erstellt werden. Im Frühling wurde dafür ein entsprechendes Mitwirkungsverfahren durchgeführt.

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Eddy Schambron

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