Zufikon

Kein Strafverfahren gegen Zufiker Gemeindeammann

Christian Baumann, Gemeindeammann von Zufikon

Christian Baumann, Gemeindeammann von Zufikon

Die Aargauische Staatsanwaltschaft eröffnet kein Strafverfahren gegen Vermögensberater Christian Baumann, den Zufiker Gemeindeammann. Laut Staatsanwaltschaft sind die angelaufenen Untersuchungen im Fall Baumann abgeschlossen.

Der Abschluss der Untersuchungen erfolgte durch eine so genannte Nichtanhandnahme-Verfügung. Diese Nichtanhandnahme, respektive die Einstellung der Untersuchung ist noch nicht rechtskräftig. Denn die Parteien – eine Anwaltskanzlei aus Deutschland und Christian Baumann – könnten beim kantonalen Obergericht innert zehn Tagen eine Beschwerde gegen die Nichtanhandnahme einreichen.

Im Juni 2012 hatte eine in München domizilierte Anwaltskanzlei Strafanzeige gegen Baumann erstattet. Die Kanzlei warf Baumann Veruntreuung und weitere Delikte im Zusammenhang mit dem Deutschen Wirtschaftskriminellen Hans Heinrich Kuhlen vor; der verurteilte Grossbetrüger Kuhlen legte in den 1990er-Jahren mehrere 1000 Kleinanleger herein. Wie die Staatsanwaltschaft festhält, bestand durch die eingereichte Anzeige kein begründeter Anfangsverdacht gegen Christian Baumann.

Die Anwaltskanzlei wurde daher aufgefordert, die Dokumente zu ergänzen, was im August und Oktober auch geschah. Offenbar fielen die nachgereichten Unterlagen wenig überzeugend aus, weshalb die Staatsanwaltschaft nun einen Schlusspunkt setzte. «Ich bin erleichtert und keineswegs überrascht», teilte Christian Baumann auf Anfrage mit. Er habe sich ja keineswegs bereichert. Für ihn sei diese leidige Geschichte noch nicht ausgestanden: «Ich behalte mir weitere Schritte in dieser Sache vor.»

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