Dass die Kega 13 ein kleines aber feines Gewerbegebiet repräsentiert, darüber waren sich alle Redner der Eröffnungsfeier am Freitag einig. «Das Kelleramt lebt sein eigenes Leben, nicht nur wirtschaftlich gesehen», sagte Regierungsrat Urs Hofmann. «Über 200 KMU tragen hier, wo man die Natur, aber auch Städte in der nächsten Umgebung hat, zur Vitalität der Region bei – sie sind ihr Motor.» Für den Aargau, in dem die verschiedenen Zentren verteilt sind, sei eine starke Wirtschaft unter den Gemeinden sehr wichtig, erläuterte Hofmann. Er strich auch hervor, dass an der Kellerämter Gewerbeausstellung eben nicht nur Kleinunternehmen anzutreffen sind, sondern auch die Landwirtschaft prominent vertreten ist. Diese gelte als wichtiger wirtschaftlicher Faktor im ländlichen Kelleramt.

Über 10'000 Besucher erwartet

Die letzte Kega fand 2007 statt. Damals fanden über 8000 Besucherinnen und Besucher den Weg auf das Ausstellungs- und Festgelände. Das sind mehr, als das Kelleramt Einwohner hatte. Das Organisationskomitee rechnet dieses Jahr mit rund 10'000 Ausstellungsbesuchern an den drei Kega-Tagen. Diese können ein Ausstellungsgebiet von über 5000 m² erkunden, über 100 Aussteller in den Bereichen Gewerbe, Landwirtschaft, Kunst und Blaulichtorganisationen präsentieren ihre Produkte und ihre Arbeit. Mit zehn Festbeizen ist auch für das kulinarische Wohl gesorgt.

Neben Regierungsrat Urs Hofmann lobte AGV-Präsident Kurt Schmid den Einsatz der Gewerbetreibenden: «Die Chefs und die Lernenden arbeiten hier Hand in Hand zusammen. Das ist die grosse Stärke der KMU.»

Béatrice Koller, Gemeindeammann von Jonen, freute sich, dass ihre Gemeinde Gastgeberin für die Gewerbeausstellung ist: «Die Kega 13 ist eine ganz besondere Leistungsschau von unseren Gewerbebetrieben. Was sie aber ganz speziell auszeichnet, ist, dass die Ausstellung branchen- und dörferübergreifend das Kelleramt in seiner ganzen Vielfalt repräsentiert.»

Nach dem Motto: gemeinsam aktiv

Claudia Hoffmann war stolz und erleichtert, dass es nun endlich losgeht: «Die erste von 15 Sitzungen war im Mai 2010, es haben sich über 100 Seiten Protokoll angesammelt», so die OK-Präsidentin. Man wolle die Gäste überraschen – «das wird uns sicherlich gelingen», sagte Hoffmann. Dafür brauche es die gesamte Region. «Dies war nur möglich, weil wir gemeinsam aktiv waren – so wie es das Motto der Kega 13 besagt.»