Merenschwand
Kantonsstrasse wird auch wegen des vielen Lastwagenverkehrs saniert

Die Kantonsstrasse zwischen dem Dorf Merenschwand und dem Kreisel Benzenschwil wird saniert und ausgebaut. Die Projektierungsarbeit ist im Gang, die Realisierung ist 2016 vorgesehen.

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Der Lastwagenverkehr setzt der Strasse nach Benzenschwil zu.

Der Lastwagenverkehr setzt der Strasse nach Benzenschwil zu.

ES

Die Kantonsstrasse 352, welche von der Kantonsstrasse 260 (Luzernstrasse) in Merenschwand durch die Ortschaft Benzenschwil bis zum Kantonsstrassen-Kreisel Benzenschwil führt, befindet sich im östlichen Abschnitt in einem sanierungsbedürftigen Zustand.

Dieser sei auch, aber nicht nur auf den Umstand zurückzuführen, dass auf dieser Strasse zahlreiche Lastwagen verkehren, die zur Deponie Weid-Banacker in Beinwil gelangen wollen beziehungsweise von dort kommen, schreibt der Gemeinderat.

Ausbau verlangt

2011 und 2012 hatten sich die Gemeinderäte Benzenschwil und Merenschwand deshalb an den Regionalplanungsverband Oberes Freiamt und den Kanton Aargau gewandt und den baldigen Ausbau der Kantonsstrasse 352 verlangt. Begründet wurde die Forderung einerseits mit der Schulwegsicherung, andererseits mit den sich häufenden Schäden an gemeindeeigenen Schächten und weil die bestehende Strasse der intensiveren Belastung durch schwere Fahrzeuge nicht standhält.

2013 hat das kantonale Departement Bau, Verkehr und Umwelt schliesslich die Projektierung der Sanierung und der Anpassung der Kantonstrasse 352 im östlichen Abschnitt an die heutigen Anforderungen veranlasst. In sie fliesst auch das Anliegen des Gemeinderates ein, die Sicherheit bei den beiden Schulwegquerungen zu verbessern und innerorts teilweise einen einseitigen Gehweg anzulegen.

Gemeindeanteil bleibt

Kein Erfolg war dem gemeinderätlichen Begehren beschieden, den Gemeindeanteil an den Kosten wegen der überdurchschnittlichen Beanspruchung der Strasse durch Schwerverkehr im Zusammenhang mit der im regionalen Interesse betriebenen Deponie Weid-Banacker etwas geringer als nach den gesetzlichen Grundlagen ausfallen zu lassen und dafür den kantonalen Anteil etwas grösser zu berechnen. (az)