Muri

Kantonales Turnfest: Das grosse Freiämter Sommermärchen ist zu Ende

Muri Mit Abschlussfest und OK-Schlusssitzung ist das Aargauer Kantonalturnfest Freiamt offiziell beendet. Man blickt auf einen Anlass der Superlative zurück, der weit über die Grenzen des Freiamts hinausgestrahlt hat.

Es war eine Art Sommermärchen, wie es nur selten stattfindet. Hanspeter Budmiger, Gemeindepräsident von Muri, nannte es in seiner Rede anlässlich der Turnveteranenlandsgemeinde vom 18. Juni denn auch «. . . das wohl beste und grösste Fest, welches das Klosterdorf je erlebt hat». Das Aargauer Kantonalturnfest Freiamt 2017 brachte mit einem äusserst attraktiven Fest- und Sportprogramm nicht nur die aktiven Turnerinnen und Turner nach Muri, sondern zog auch die Bevölkerung in Scharen an.

38 000 Helferstunden geleistet

Nebst der guten Organisation war das perfekte Sommerwetter das Tüpfelchen auf dem i. Unter Einbezug des Auf- und Abbaus wurden während vier Wochen rund 38 000 Helferstunden geleistet. Beteiligt an der Organisation waren die drei Turnvereine Muri, Merenschwand und Sins sowie der Aargauische Turnverband. Durch die breite Trägerschaft wurde das Turnfestfieber in die drei Dörfer und von dort aus ins ganze Freiamt getragen. Selbst Bundespräsidentin Doris Leuthard liess es sich nicht nehmen, das KTF17 persönlich zu eröffnen.

Höhepunkte alle gefilmt

Das Abschlussfest, für die Mitglieder der Trägervereine, fand in der Mehrzweckhalle Benzenschwil unter dem Motto «Oktoberfest» statt. Rund 300 Personen sind der Einladung gefolgt und wurden nicht enttäuscht. Nebst der Ehrung aller OK-Mitglieder war ein viertelstündiger Film von André Käppeli das unbestrittene Highlight. Der Merenschwander Filmemacher war vor, während und nach dem Turnfest täglich auf Platz und hat in stundenlanger Arbeit die Höhepunkte in einem wunderbaren Kurzfilm zusammengefasst. Das Publikums dankte ihm mit einem grossen stehenden Applaus. Ebenfalls einen riesigen Applaus erntete das gesamte OK, insbesondere das Präsidium mit Sarina Baumgartner, Josi Winiger und Fredy Klausner.

Da man aufgrund der Zahlen des Kantonalturnfestes Brugg-Windisch 2011 budgetiert hatte, aber auch Unvorhersehbares mit einkalkuliert hat, liegt das erwirtschaftete Ergebnis deutlich über dem Budget. So dürfen sich die helfenden Vereine in Kürze über einen ansehnlichen Zustupf pro geleistete Helferstunde in die Vereinskasse freuen. Der restliche Gewinn wird innerhalb des Trägervereins aufgeteilt und fliesst so wiederum in die Vereinsarbeit bzw. kommt der Aargauer und insbesondere der Freiämter Bevölkerung zugut.

Dank der Organisatoren

Präsidium und OK bedanken sich bei der Bevölkerung, den Behörden, allen Teilnehmern und Helfern für deren grossartige Unterstützung: «Wäre das KTF17 im Freiamt nicht auf so fruchtbaren Boden gefallen, hätte es niemals so gut gedeihen können. Es war uns allen eine Ehre, bei diesem Grossanlass dabei sein zu dürfen, und dies natürlich stets ‹Us puurer Froid›!» (AZ)

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