Wohlen ist eine der ersten Aargauer Gemeinden, die mit dem kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) über ein modernes Planungsinstrument verfügen. Gemeindeammann Walter Dubler freut sich über den positiven Bescheid des Departements Bau, Verkehr und Umwelt. Der zuständige Regierungsrat Peter C. Beyeler hat die Genehmigung des Wohler KGV am 4. Mai unterzeichnet.

Es war eine einzige kleine Anpassung nötig, die die Stossrichtung des KGV nicht verändert. Dubler stellt zufrieden fest: «Wir haben rund drei Jahre intensiv an diesem Planungswerk gearbeitet. Neben der fachlichen Arbeit haben wir während der gesamten Projektdauer die Bevölkerung zu Diskussionen und Stellungnahmen eingeladen. Das war zwar aufwändig, hat sich aber gelohnt.»

Keine Beschwerden möglich

Richtpläne und somit auch der KGV von Wohlen sind behördenverbindlich. Das heisst, dass Behörden und Verwaltung verpflichtet sind, den KGV bei ihrer raumwirksamen Tätigkeit zu berücksichtigen. Für das Grundeigentum entsteht aus dem KGV keine Verbindlichkeit. Aus diesem Grund gibt es auch kein Rechtsmittelverfahren (Beschwerden, Einwendungen) zum KGV.

Die Arbeiten am KGV sind inzwischen abgeschlossen, Wohlen verfügt damit laut dem Gemeinderat «über ein zeitgemässes Planungswerk, das für die künftige Planungstätigkeit eine transparente Leitlinie darstellt».

Der nun genehmigte KGV und das Parkierungskonzept werden dem Einwohnerrat an einer der nächsten Sitzungen zur Diskussion und Kenntnisnahme vorgelegt. (fh)