Sins

Kalk und Zement stabilisieren die Flurstrasse in Sins

Bauverwalter Rolf Friedli und sein Stellvertreter Daniel Wachter (von links) lassen sich von Josef Fässler die Arbeiten erklären.

Bauverwalter Rolf Friedli und sein Stellvertreter Daniel Wachter (von links) lassen sich von Josef Fässler die Arbeiten erklären.

Die Holderstockstrasse wird mit einem speziellen Verfahren nicht nur stabilisiert, sondern auch ökologisch erneuert. «Die Methode spart Material und Transporte», stellt Daniel Wachter, der stellvertretende Bauverwalter von Sins, fest.

Das Verfahren ist rationell: Auf die Strassenoberfläche wird ein Gemisch aus Kalk und Zement gestreut. Darauf wird der Strassenbelag aufgefräst und mit einer weiteren Maschine gebrochen und zerkleinert.

Dadurch vermischen sich der alte Strassenbelag und der bestehende Strassenkoffer mit dem Kalk und Zement.

Durch die Zugabe von Wasser bei den Einfräsarbeiten wird das Bindemittel Zement aktiviert, was die Fundationsschicht stabiler und damit für hohe Verkehrslasten tragfähiger macht.

Nachdem ein spezielles Planiergerät das Material in die richtige Lage gebracht hat, wird es mit Walzen verdichtet. Bereits nach rund 24 Stunden Abbindezeit kann der Asphaltbelag eingebaut werden.

«Diese Methode spart Material und Transporte und ist ökologisch», stellt Daniel Wachter, der stellvertretende Bauverwalter von Sins, fest.

Eine Million für Baulos 1

Das Baulos 1 der laufenden Flur- und Güterwegsanierung in Sins kostet rund eine Million Franken. Die Sanierungslänge beträgt 1,55 Kilometer und umfasst eine Fläche von 6587 Quadratmetern. Bei der Sanierung werden rund 230 Tonnen Bindemittel eingebracht.

«Eine konventionelle Sanierung hätte höhere Kosten zur Folge», sagt Wachter. Bei dieser Variante der Strassensanierung sei das Kosten-Nutzen-Verhältnis optimal, «in der heutigen Zeit ein wichtiger Faktor.»

Die Gemeinde Sins hat wegen ihrer Fläche ein grosses Strassennetz. Insgesamt sind es rund 60 Kilometer, die es zu unterhalten gilt. «Wir sind froh, endlich mit dem Strassenbau beginnen zu können», erklärt der Sinser Vizeammann Andreas Villiger.

Für die Gemeinde sei die Erneuerung der Flur- und Güterwege ein grosses und wichtiges Unterfangen.

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