Mutterkuhhaltung soll ja besonders kälberfreundlich sein. Das scheint aber nicht jedes Kalb von Ausbruchsversuchen abzuhalten. Einem Hermetschwiler Bauern ist am Samstag jedenfalls eines seiner Kälber ausgebüxt. Am Sonntagmorgen wurde es dann auf einem Privatgrundstück im Gebiet Wagenrain/Oberebene gesichtet.

Die Regionalpolizei Bremgarten ermittelte den Besitzer und hiess ihn, sein Tier abzuholen. Dieser rückte mit seiner Familie und der Kalbsmutter an, denn ohne Kuh lassen sich solche Kälber nur schwer wieder einfangen. Mit vereinten Kräften schaffte es die Bauernfamilie, unterstützt durch zwei Regionalpolizisten vor Ort, Mutter und Kind in den Viehanhänger zu treiben. Häufig seien solche Einsätze nicht, so die Repol Bremgarten auf Anfrage, aber dennoch schweisstreibend. (ian)

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