Wohlen
Junger Pfarrerin ist der Start in Wohlen gelungen

Wohlen hat eine neue reformierte Pfarrerin: Sabine Herold hat an ihrer Amtseinsetzung einen Schlüssel aus Brot und viele gute Wünsche erhalten. Sie sei in erster Linie Ehefrau und Mutter, in zweiter «mit vollem Einsatz Pfarrerin», so Herold.

Jörg Baumann
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Sabine Herold hat ihre Pfarrstelle angetreten und erhält einen Schlüssel aus Brot.

Sabine Herold hat ihre Pfarrstelle angetreten und erhält einen Schlüssel aus Brot.

Jörg Baumann

«Auch Pfarrpersonen sind und bleiben Menschen, die dazulernen müssen, nicht über den anderen schweben und keinen Heiligenschein tragen», sagte die reformierte Pfarrerin Sabine Herold an ihrer Amtseinsetzung in Wohlen.

In erster Linie sei sie allerdings Ehefrau und Mutter und dann mit vollem Einsatz Pfarrerin, betonte sie.

Das dokumentierten auch ihre beiden Söhne Micha und Tom Herold. Sie umrahmten den Anlass für ihre Mutter musikalisch. Dekan Philipp Nanz, Pfarrer in Meisterschwanden, überreichte seiner Kollegin symbolhaft eine Laterne, die ihr Kraft für ihre Tätigkeit geben solle.

Auch Katholiken sind stolz

Josi Baur, Vizepräsidentin der Kirchenpflege, begrüsste nach der Kirchenpflegepräsidentin Bertha Hübscher Sabine Herold mit einem Schlüssel aus Brot. Auch der katholische Pfarrer Kurt Grüter hiess seine Kollegin willkommen. «Die Reformierten, aber auch die Katholiken dürfen stolz sein auf die neue Pfarrerin», sagte er. «Sie ist offen, kreativ, fröhlich und feinfühlig.»

Die Einwohnerratspräsidentin Ariane Gregor wünschte der Pfarrerin viel Erfolg, engelsgleiche Begleiter, Ausgeglichenheit und Zeit für die Musse. Nach wenigen Begegnungen mit Sabine Herold konstatierte Gemeindeammann Walter Dubler: «Der Start ist gelungen.» Den guten Wünschen schloss sich Philipp Wenk, Gemeindeleiter der Evangelischen Gemeinde Wohlen, an. (BA)