Wohlen

Jugendliche sammeln Ideen zu öffentlichen Plätzen

Die Jugendlichen forderten mehr gegenseitigen Respekt, eine Begegnungszone, ein jährliches Jugendfest und eine bessere Ausleuchtung einiger Strassen durch neue Lampen.

An der Jugendsession 2013 war eifrig diskutiert worden:

Die Jugendlichen forderten mehr gegenseitigen Respekt, eine Begegnungszone, ein jährliches Jugendfest und eine bessere Ausleuchtung einiger Strassen durch neue Lampen.

Dank der Jugendsession können Wohler Oberstufenschüler ihre Anliegen direkt an die Politik weitergeben.

Eine kinder- und jugendgerechte Gestaltung von öffentlichen Plätzen kann die Lebensqualität von vielen Wohler erhöhen – dies der Gedanke der Verantwortlichen der Jugendsession. Am 14. und 15. November werden deshalb Anliegen und Wünsche diskutiert. Die Delegierten der Wohler Oberstufenschüler der 8. und 9. Klassen werden in der Aula des BBZ Wohlen unter dem Motto «Wohlen neu entdecken und beleben» ihre Ideen ausarbeiten und anschliessend dem Gemeinderat übergeben.

Samstag öffentliche Session

Damit möchte die Jugendsession den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch die Möglichkeit geben, spielerisch erste Erfahrungen im Politisieren zu sammeln. Der Jugendrat von Wohlen arbeitet massgeblich an der Jugendsession mit. Man möchte an die letzte Session anknüpfen und verschiedene Fragen diskutieren: Wie genau sollten diese Plätze (Indoor/Outdoor) gestaltet sein? Und gibt es in Wohlen bereits Freiräume, die nur belebt und genutzt werden müssten? Wie lässt sich das umsetzen?

Am Freitag werden sich die Jugendlichen im World-Café treffen und konkrete Anliegen und Projekte erarbeiten. Am Samstag folgt dann eine öffentliche Session, zu der auch die Bevölkerung eingeladen ist. An der Podiumsdiskussion werden Paul Huwiler, Gemeinderat, Roger Isler, Kulturschaffender, Ali Donat, Jugendrat, Nadine Käser, Studie QuAktiv und Peter Feldmann, Feldmann Immobilien, teilnehmen. Moderiert wird die Diskussion von Daniel Marti vom Wohler Anzeiger. Zudem wird das Präsidium des Jugendrats neu besetzt. In der anschliessenden Plenumsdiskussion treten Pro- und Kontrafraktionen zu den erarbeitetet Themen vom Vortag gegeneinander an. Unterstützung sollen die Jugendlichen durch den Jugendrat und engagierte Besucherinnen und Besucher erhalten. Am Abend folgt ein gemeinsames Abendessen mit allen Sessionsteilnehmern in der Mensa des BBZ Wohlen.

Barrieren abbauen

«Wir erwarten rund 30 bis 50 Jugendliche, die an der Jugendsession teilnehmen», schreibt Carmen Bärtschi, Projektleiterin der Jugendsession, in einer Medienmitteilung. Im Vorfeld seien alle 8. und 9. Klassen in Wohlen durch das Team des Vereins für Jugend und Freizeit informiert und am Staatskundetag in der Schule über politische Prozesse aufgeklärt worden.

Die Jugendlichen sollen also nicht nur im Team ihre Anliegen vorbringen, sonder auch konkrete Forderungen formulieren und diese den politischen Entscheidungsträgern mitteilen. Sie sollen aber auch Antworten auf konkrete Fragen mit nach Hause nehmen können. Damit sollen die Barrieren zu politischen Organisationen abgebaut werden, so Bärtschi.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1