Wohlen

Jugendfest wird auf 2021 verschoben, Sitzung des Einwohnerrats fällt aus

Dieses Jahr fällt das Jugendfest in Wohlen aus.

Dieses Jahr fällt das Jugendfest in Wohlen aus.

Die rasche Ausbreitung des Corona-Virus hat Einfluss auf das soziale und politische Leben in Wohlen. Der Gemeinderat hat entschieden, das Jugendfest um ein Jahr zu verschieben, den Neuzügeranlass erst im Herbst durchzuführen und die nächste Sitzung des Einwohnerrats ausfallen zu lassen.

Noch Anfang letzter Woche herrschte vorsichtiger Optimismus – doch seit gestern ist klar: Das Jugendfest der Schule Wohlen findet dieses Jahr nicht statt. Der nur alle drei Jahre durchgeführte Grossanlass mit rund 2300 Schülerinnen und Schüler sowie 300 Lehrpersonen wird wegen der Corona-Virus-Pandemie vorzeitig verschoben. Statt am 26./27. Juni 2020 soll das Jugendfest jetzt am 25./26. Juni 2021 über die Bühne gehen.

Beim Verschiebungsentscheid der Gemeinde war auch Rolf Stadler, Präsident der Wohler Schulleiterkonferenz, dabei. «Das ist absolut sinnvoll, wenn man sieht, wie lange sich die Lage in China aufs Alltagsleben auswirkte. Die Schüler sind jetzt alle daheim. Wenn wir Glück haben, sind sie ab dem 19. April wieder in der Schule. Wird es später, haben wir andere Prioritäten, um den Schulbetrieb wieder aufzunehmen, als ein Fest zu organisieren. Es soll ja ein Fest sein, das man geniessen kann», sagt Stadler auf AZ-Anfrage. Man versuche soviel wie möglich von den Vorbereitungen 2021 übernehmen zu können.

Weitere Anlässe fallen aus oder sind verschoben

Ebenfalls bereits abgesagt hat die Gemeinde Wohlen die Einwohnerratssitzung vom
20. April, den traditionellen Waren-Markt vom 18. Mai und  den Neuzuzügeranlass vom 25. April. Letzterer wird 24. Oktober nachgeholt.

Ebenfalls nicht durchgeführt wird die Altpapiersammlung vom 4. April. "Die Altpapiersammlungen werden in der Gemeinde Wohlen durch verschiedene Vereine organisiert", schreibt die Gemeinde Wohlen. "Diese mussten ihre Aktivitäten einstellen und somit kommt für die Gemeinde auch keine Sammlungen durch Vereine in Frage." Die sieben Quartiersammelstellen sowie die Brings-Sammelstelle bleiben wie gewohnt offen. (rib/fvo/az)

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