Dottikon
Jugendfest mit Feuer und Flamme eröffnet

Mit einem Umzug von Kindergärtlern und Primarschülern begann gestern Abend das Jugendfest. Fast wie bei Olympia, wurde bei der Eröffnung auch ein Feuer entzündet

Fabian Hägler
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Jugendfest macht Spass: Primarschüler von Dottikon im feurigen Kostüm.

Jugendfest macht Spass: Primarschüler von Dottikon im feurigen Kostüm.

Fabian Hägler

Als ob die Organisatoren geahnt hätten, dass dieses Wochenende hochsommerliche Temperaturen bringt: «Füür und Flamme», das Motto des Dottiker Jugendfestes, könnte nicht besser passen. Heiss war es, als Kindergarten und Primarschule von der Kirche zur Schulanlage Risi zogen - nur Pius Wietlisbach auf dem Feuerwehr-Töffli sorgte mit seiner Handspritze für etwas Abkühlung.
Als Feuerwehrleute kamen auch die Kindergärtler daher, die in langer Reihe einen Schlauch trugen und zur Belohnung die letzten paar Meter bis zum Festgelände sitzend auf Skateboards zurücklegen durften. Auch die Primarschüler hatten sich motto-getreu eingekleidet. Überall züngelten Flammen auf den T-Shirts und Kostümen, die durchwegs in rot, gelb und orange gehalten waren. Am meisten schwitzten aber wohl nicht die Kinder oder ihre Eltern am Strassenrand, sondern die Brasshoppers. Die junge Musikformation führte den Umzug ganz in schwarz an.

Schüler zünden Jugendfest-Feuer
Gemeindeammann Roland Polentarutti wünschte bei seiner Begrüssung allen «drei tolle Tage mit Feuer und Flamme». Er sagte, für ein Feuer seien Brennstoff, Hitze und Sauerstoff nötig. «Brennstoff ist die Schule mit ihren Aktivitäten, sind die Vereine mit ihren Beizli und Programm, und das OK, das dieses Fest auf die Beine gestellt hat», führte er aus. Die Hitze sei mit den aktuellen Temperaturen gegeben, «und der Sauerstoff sind wir alle, die das Fest besuchen.»

Daniel Kleiner, Präsident der Kreisschulpflege und bezeichnenderweise selber Feuerwehrmann, trug seine Begrüssung zusammen mit der feurig, nämlich ganz in rot und schwarz gekleideten Alice Carlino, Präsidentin der Primarschulpflege, vor. Sie übersetzten Feuer und Flamme mit Freude, Leidenschaft und Begeisterung. «Das sehen wir in euren Augen und Gesichtern, das wollen wir mitnehmen ans Jugendfest, in die Ferien und den Schulalltag», sagten sie. Danach entzündeten zwei Kinder per Funkfernsteuerung das Jugendfestfeuer, das erst nur etwas rauchte, aber bald schon kräftig loderte.

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