Sarmenstorf
Jugend lockte Bevölkerung ins Altersheim

Die traditionelle Feuerwehrhauptübung bildete den Auftakt für ein gemütliches Herbstfest in den Eichireben, bei dem die kulinarische Verpflegung auch nicht zu kurz kam.

Toni Widmer
Drucken
Gut ausgerüstet und korrekt aufgestellt im Einsatz.

Gut ausgerüstet und korrekt aufgestellt im Einsatz.

«Wir wollen für Abwechslung sorgen und mit regelmässigen Anlässen die Bevölkerung am Geschehen in unserer Institution teilhaben lassen», sagte Reto Köchli, Leiter des Alters- und Pflegeheims in Sarmenstorf. Der 8. November war schon länger für einen solchen Anlass reserviert, als Köchli erfuhr, das für diesen Tag die Hauptübung der Jugendfeuerwehr terminiert war: «Alt und Jung, das passt hervorragend», sagte sich Köchli, und schon begannen die Vorbereitungen für ein gemeinsames Herbstfest in den Eichireben.

Das Konzept ging auf: Die traditionelle Hauptübung der Jugendfeuerwehr am Samstagmorgen wirkte als Publikumsmagnet und die Gäste blieben nach der kurzen Lösch- und Rettungsdemonstration noch eine ganze Weile im Garten des Altersheims sitzen. Und im Laufe des Nachmittags kamen weitere Besucherinnen und Besucher dazu.

In der mit viel Aufwand und Ideen eingerichteten Festwirtschaft wurden – unter anderem – Suppe mit Spatz direkt aus einer über 100 Jahre alten Gulaschkanone und Kürbissuppe im ausgehöhlten Brotlaib serviert. Wie erhofft kam es auch zum erwünschten Kontakt der Gäste mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Altersheims und zu vielen guten Gesprächen.

Jugendfeuerwehr auf Zack

Die vor 15 Jahren gegründete Jugendfeuerwehr Sarmenstorf erfreut sich weiterhin steigender Beliebtheit und hat knapp drei Dutzend Mitglieder. Die überwiegende Mehrheit davon sind Knaben und Burschen im Alter von 10 bis 18 Jahren aus Sarmenstorf. Die Nachbarfeuerwehren haben den Wert dieser Nachwuchsschmiede ebenfalls entdeckt, und so besuchen mittlerweile auch Jugendliche aus dem Einzugsgebiet der Feuerwehren Oberes Seetal, Rietenberg, Wohlen und Unterlunkhofen die regelmässigen Übungen.

«Wir können auch dieses Jahr wieder Nachwuchs aus der Jugendfeuerwehr rekrutieren. Diese Leute sind bereits sehr gut ausgebildet und vor allem sehr motiviert», erklärte Magnus Döbeli, Kommandant der «grossen» Sarmenstorfer Feuerwehr.

Aktuelle Nachrichten