963 Kilogramm Hilfsgüter sind verteilt. Spielsachen, Plüschtiere, Kleider, Hygiene-Artikel, Velos, Schulmaterial. Die drei Autos tranken zusammen 3200 Liter Benzin, «Vroni» wurde bei einem Unfall arg demoliert und «Wilma» hatte drei platte Reifen.

Die Reise dauerte 21 Tage und führte durch zwölf Länder. Das Team landete auf dem 4. Platz – allerdings sind alle, ausser den ersten dreien, auf dem 4. Platz. Gewonnen hat zum ersten Mal ein Schweizer Team: «No Camel No Cry».

Auch schwierige Zeiten erlebt

Und was ist geblieben von diesem Abenteuer? «Wir haben als Team gut funktioniert. Während der letzten vier Wochen haben wir viel Schönes erlebt, wunderbare Begegnungen mit wildfremden Menschen in uns teilweise fremden Kulturen genossen. Wir haben viele Hilfsgüter verteilt und auf diesem Weg Menschen, insbesondere Kinder, glücklich gemacht und ihnen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert», schreiben die Wohler in ihrem Blog. Allerdings gab es auch Krach: «Nun stritten wir zum ersten Mal richtig miteinander», schrieben sie an Tag 18. Das sei zu erwarten gewesen, wenn man so lange auf so engem Raum lebt.

«Noch vor zwei Wochen haben wir gesagt, wir seien das beste Team. Und nach dieser Diskussion sagen wir es wieder. Statt mit geschwächtem Rücken verliessen wir die Runde mit gestärkter Moral. Vielleicht brauchte es diesen Abend einfach.» Schliesslich nimmt das Team aus dem Rallye positive und negative Erinnerungen mit. Roger Hofer fasst zusammen: «Als wir uns zu diesem Rallye angemeldet haben, wussten wir nicht, was uns erwartet.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich angemeldet hätte, hätte ich alles gewusst. Aber ich bin mir fast sicher, mich nicht wieder dafür anzumelden.» Trotzdem falle es schwer, zu akzeptieren, dass die gemeinsame Zeit nun zu Ende ist. «Wir nehmen Erinnerungen mit, die uns niemand mehr nehmen kann.»