Muri

Jetzt gibt es genügend Öko-Flächen in Muri

Hecken wie hier beim Rückhaltebecken Greuel sind wertvoll.

Hecken wie hier beim Rückhaltebecken Greuel sind wertvoll.

Das Vernetzungsprojekt zur Erhaltung wertvoller ökologischer Ausgleichsflächen kommt in Muri zustande, weil zehn weitere Landwirte mitmachen. Mit dabei ist auch die Gemeinde Muri selber mit ihrem verpachteten Land.

Es ist gelungen: In Muri sind für das kommunale Vernetzungsprojekt zu den bereits bestehenden vier Gesamtbetriebsverträgen und fünf Vernetzungsverträgen zehn Landwirte dazukommen, die sich beteiligen. Damit erreicht der Bezirkshauptort nun die geforderte Fläche für die erste Periode, wie Gemeinderätin Milly Stöckli erklärt. Mit dabei ist auch die Gemeinde Muri selber, welche auf verpachtetem Land im Gebiet Rüeribach eine Hecke von 5 mal 70 Meter gepflanzt hat.

Weiterer Anlauf war nötig

Für die Umsetzung des Vernetzungsprojekts mit Bewirtschaftungsverträgen sind in Muri in der ersten Periode 5 Prozent der 740 Hektaren (ha) landwirtschaftlicher Nutzfläche, also 37 ha, in der zweiten Periode 6 Prozent oder 45 ha notwendig. Ziel des Projektes mit Bewirtschaftungsverträgen sind die Erhaltung wertvoller ökologischer Ausgleichsflächen, die Aufwertung der Kulturlandschaft und ein ergänzendes Einkommen für die Landwirtschaft. In Muri war 2006 Start für das kommunale Vernetzungsprojekt. Die Vorgaben – 5 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in dieses Projekt einzubeziehen – konnten allerdings vorerst nicht erreicht werden. An einer Veranstaltung wurden deshalb die Landwirte mit den Bewirtschaftungsverträgen vertraut gemacht. Das hat nun Früchte getragen.

Die Pflege-, Aufwertungs- und Vernetzungsmassnahmen der Ökoflächen werden mit interessierten Landwirtinnen und Landwirten auf freiwilliger Basis in einem Vertrag verbindlich für eine Dauer von sechs Jahren festgelegt. Die Massnahmen werden gemäss den naturschutz- relevanten Zielen der regionalen Landschaftsentwicklungsprogramme (LEP) gewählt und auf die betriebsspezifischen Gegebenheiten abgestimmt. Dabei legt der Kanton viel Gewicht auf die individuelle Beratung der Landwirte.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1