Sarmenstorf
«Jedermann ist willkommen» – Ein Dorf bekennt sich zu seiner Beiz

Das Restaurant Kreuz erstrahlt nach einer Sanierung im neuen Glanz.

Toni Widmer
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Felix Meier mit Wirtin Sonja Bachmann vor dem renovierten «Kreuz». Toni Widmer

Felix Meier mit Wirtin Sonja Bachmann vor dem renovierten «Kreuz». Toni Widmer

Toni Widmer

In einer Zeit, in der auch im Aargau fast wöchentlich davon berichtet wird, dass wieder eine Dorfbeiz abgebrochen wird und einer Wohnüberbauung Platz macht, ist das Restaurant Kreuz in Sarmenstorf einer umfassenden Aussenrenovation unterzogen worden.

Von den einheimischen Besitzern, den Brüdern Felix, Hansjörg und Thomas Meier, ist das ein klares Bekenntnis zur lokalen Gastronomie: «Sicher hätten wir die Liegenschaft auch verkaufen können. Doch wir haben uns dafür entschieden, sie als traditionelles Dorfrestaurant zu erhalten», erklärt Felix Meier.

Ihn kennt man auch als CEO von Müller Bräu, Baden, im Aargau und den angrenzenden Kantonen bestens. «Vor zehn Jahren», sagt Meier, «haben in Sarmenstorf sechs Restaurants existiert. Heute sind es noch drei. Die Bevölkerung ist aber in diesen zehn Jahren stark gewachsen. Dazu kommt das nach wie vor rege Vereinsleben im Dorf. Wir glauben an die Zukunft dieses gemütlichen Lokals und haben mit der Investition in die Sanierung das entsprechende Zeichen gesetzt.»

Ein Mitgrund für das «Ja zur Dorfbeiz» sei auch Pächterin und Wirtin Sonja Bachmann: «Sonja feiert im August ihr 10-Jahr-Jubiläum im ‹Kreuz›. Sie hat ihre Sache in all den Jahren sehr gut gemacht und uns Besitzern gegenüber alle Verpflichtungen erfüllt. Dieses gute Verhältnis mit ihr möchten wir weiterpflegen», bestätigt Felix Meier.

Zum Essen oder auf ein Bier

Sonja Bachmann ihrerseits freut sich über die gelungene Sanierung: «Von Gästen und anderen Dorfbewohnern hat es bereits recht viele positive Reaktionen gegeben.» Ihre «Dorfbeiz», wie sie ihr Restaurant selber nennt, will sie weiterführen wie bisher: «Wir sind ein gastliches Haus mit gepflegter, gutbürgerlicher Küche, in dem jedermann willkommen ist, ob zum Feierabendbier oder zum Essen.» Im Säli ist auch Platz für kleinere Gruppen. Für grössere Gesellschaften machen Sonja Bachmann und ihre Crew bei Bedarf gerne das Catering.

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