Jonen
Jassen ist für die Schule in Jonen immer wichtig

Visionen und Strategien zur künftigen Schule sowie das Jahresmotto «Jassen» prägten das Schuljahr 2011/12 der Schule Gemeinde Jonen und der Kreisschule Kelleramt.

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Jassen macht allen Freude. (Symbolbild)

Jassen macht allen Freude. (Symbolbild)

Aargauer Zeitung

Jassen? Das ist doch mehr was für die älteren Semester. Nicht so in der Kreisschule Kelleramt und der Schule Gemeinde Jonen. Vom Kindergarten bis hinauf in die neunte Klasse wurde das Jahresmotto umgesetzt. Wer das Jassen noch nicht beherrschte, erlernte es, wer es schon konnte, wurde Profi darin.

«Ich verfolgte die Entwicklung einiger Kindergärtler vom Erlernen der Karten, über den ‹Tschau Sepp› bis zum ‹Undenufe – Obenabe›», schreibt Schulleiter Wädi Koch im Jahresbericht. An der Oberstufe seien Klassenmeisterschaften ausgetragen worden, insbesondere im Skilager habe man die «Wiedergeburt» des Jassens gespürt.

«Ermüdungserscheinungen»

Auch die Q-Steuerungsgruppe spricht von einem grossen Erfolg und davon, dass das Motto mit viel Freude umgesetzt wurde. Es habe aber auch «Ermüdungserscheinungen» gegeben, vor allem bei jenen Klassen, in denen die Lehrpersonen nicht zu den Jassprofis gehörten.

«Wir werden darauf achten, dass das neue Motto einen grösseren Spielraum haben wird», schreibt die aus zwei Lehrpersonen, zwei Schulpflegemitgliedern sowie dem Schulleiter bestehende Steuerungsgruppe. Das Motto für das Schuljahr 2012/13 «Ich schaff’s» bietet denn auch viel Potenzial. Damit will man bei den Schülern den Lernwillen, das Durchhaltevermögen sowie die Lernfreude steigern.

Neuerung in Schulraumplanung

Die Kreisschule Kelleramt und die Schule der Gemeinde Jonen setzten sich im letzten Jahr mit Visionen und Strategien für die nächsten Jahre auseinander. Das wird in diesem Jahr ein grosses Thema bleiben. Die Veränderung der Struktur mit sechs Jahren Primarschule und drei Jahren Oberstufe wird einiges an Neuerung bringen, nicht zuletzt bezüglich der Schulraumplanung. Ein weiteres Thema, das die Schule beschäftigt, sind die Blockzeiten.

Die Schulpflege stellte den Antrag, auf das Schuljahr 2013/14 Blockzeiten einzuführen. Im vergangenen Jahr besuchten 39 Kinder den Kindergarten, 120 Schüler die Primarschule sowie 191 die Kreisschule. (ama)