Zufikon

Jahresrechnung fällt um einiges besser aus als im Vorfeld gedacht

Das Bild stammt vom Vorjahr: Finanzverwalter Hanspeter Füglistaler (links) und Gemeindeammann Christian Baumann präsentieren die Jahresrechnung.

Das Bild stammt vom Vorjahr: Finanzverwalter Hanspeter Füglistaler (links) und Gemeindeammann Christian Baumann präsentieren die Jahresrechnung.

Die Gemeinde Zufikon musste im vergangenen Jahr weniger Geld für die soziale Sicherheit ausgeben, als befürchtet. Mit ein Grund, dass der Aufwandüberschuss in der Jahresrechnung 2019 um 326'900 Franken tiefer ausfiel.

Es ist ein Bild früherer Tage. Um konkreter zu werden: Das Foto stammt von vor einem Jahr, als Hanspeter Füglistaler, der Leiter Finanzen in Zufikon, gemeinsam mit Gemeindeammann Christian Baumann die Rechnung 2018 präsentierte. Auch dieses Jahr war das so vorgesehen. Doch der Medientermin vom Montag wurde wegen des Corona-Virus abgesagt und auf eine Mitteilung umgeschwenkt. Diese zeigt: Die Jahresrechnung 2019 fällt in Zufikon um einiges besser aus als budgetiert.

Zwar verzeichnet die Gemeinde einen Aufwandüberschuss von 341'000 Franken, doch das ist um einiges besser als im Vorfeld gedacht. Budgetiert gewesen war ein Aufwandüberschuss von 667'900 Franken. Damit schliesst die Jahresrechnung der Einwohnergemeinde Zufikon bei einem betrieblichem Auf­wand von 14,47 Mio. Franken und einem betrieblichem Ertrag von 14,04 Mio. Franken. Die massiv höheren Beiträge an die Pflegefinanzierung hätten das Jahresergebnis negativ beeinflusst, schreibt die Gemeinde. Mit 672'400 Franken kamen die Kosten um rund 56 Prozent über dem Budget zu liegen. Die Gemeinde hält fest: "Seit dem Jahr 2015 haben sich diese Kosten mehr als verdoppelt."

Weniger Ausgaben für die soziale Sicherheit

Weniger stark entwickelt als befürchtet haben sich die Kosten für die soziale Sicherheit. Diese schliessen um 339'500 Franken oder rund 16 Prozent tiefer als budgetiert ab. Im Bereich Bildung lag der Aufwand mit 1,31 Mio. Franken im Rahmen des Budgets und lag lediglich um 1,5 Prozent tiefer als geplant.

Auf der Ertragsseite erfolgte bei den Steuereinnahmen fast eine Punktlandung. Dem erreich­ten Steuersoll von 11,802 Mio. Franken steht ein budgetierter Betrag von 11,79 Mio. Franken gegenüber. Die Abweichung beträgt gerade einmal 0,1 Prozent.

Im Rechnungsjahr 2019 wurden Netto-Investitionen im Umfang von 702'200 Franken getätigt. Mit einem Cash-flow in der Höhe von 747'800 Franken entstand ein Finanzierungsüberschuss von 45'600 Franken. (az)

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