Aargauerin des Jahres
Irma Koch: «In London hat mir die Esserei nicht gepasst»

Irma Koch, Aargauerin des Jahres und Wirtin des «Chäber» in Wohlen, wäre einst fast im Tessin gelandet. Im «Talk Täglich» erzählt sie, wie es dann doch anders kam. Sehen Sie die besten Szenen aus der Sendung in unserem Zusammenschnitt.

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Den 85. Geburtstag, den Wohler Kulturpreis und nun auch noch den Titel als Aargauerin des Jahres – Irma Koch hatte dieses Jahr allen Grund zum Feiern. Im «Talk Täglich» sagt sie zu Moderator Jürgen Sahli denn auch: «Ich bin wunschlos glücklich.»

Im TV-Gespräch liess die Wirtin aus Wohlen immer wieder etwas Lebensweisheit durchblicken. Auf die Frage, weshalb sie an der Preisverleihung nicht in Jubel ausgebrochen sei, sagt sie: «Es kommt, wie es muss.»

«Haarscharf ein Grotto übernommen»

Dass sie kurz, bevor sie auf die Bühne musste, erfuhr, dass der FC Wohlen gegen den FC Lugano verloren hatte, hat sie dann aber doch etwas aus dem Konzept gebracht. Für «ihre» Fussballer zündet Irma Koch immer eine Kerze an – so auch an jenem Abend.

Bevor Irma Koch das damalige Restaurant «Weber» – heute nur noch der «Chäber» – übernahm, wäre sie fast im Tessin gelandet. «Haarscharf habe ich ein Grotto übernommen», sagt sie. Und erzählt, wie es dann doch anders kam.

Lieber Wohlen als London

Weit weg von Wohlen ging sie dann kaum mehr. Und dafür hat Irma Koch gute Gründe: In London etwa habe ihr die «Esserei» nicht gepasst. Aber wenn sie könnte, dann würde sie noch nach Johannesburg reisen. «Einfach, damit ich einmal dort war.»

Einen Wunsch hat die 85-Jährige aber doch noch: Dass Wohlen-Trainer Ciriaco Sforza sie einmal im «Chäber» besucht.

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