Wohlen
In Ungarn verhaftet: Der geflüchtete Messerstecher ist zurück im Aargau

Der 23-jährige Kosovo-Albaner, der im Verdacht steht, am 27. Januar 2014 in Wohlen seine Ehefrau mit einem Messer verletzt zu haben, ist in Ungarn verhaftet worden. Er wurde den Schweizer Behörden ausgeliefert.

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Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Beschuldigten ein Strafverfahren eröffnet wegen versuchter vorsätzlicher Tötung. (Symbolbild)

Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Beschuldigten ein Strafverfahren eröffnet wegen versuchter vorsätzlicher Tötung. (Symbolbild)

zvg/Keystone

Mitte Februar wurde die zuständige Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten darüber informiert, dass der international ausgeschriebene Beschuldigte in Ungarn angehalten und verhaftet werden konnte, teilt die Oberstaatsanwaltschaft Kanton Aargau mit.

Die az berichtete Ende Januar über den Fall.

Das Bundesamt für Justiz in Bern hat daraufhin das Auslieferungsbegehren gestellt, worauf der Beschuldigte am Montag, 24. März, an die Schweizer Strafverfolgungsbehörden ausgeliefert wurde.

Strafverfahren in der Schweiz

Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Beschuldigten ein Strafverfahren eröffnet wegen versuchter vorsätzlicher Tötung. Sie wird noch am Dienstag beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragen.

Der Beschuldigte steht im Verdacht, am Montag, 27. Januar 2014, seine 24-jährige Ehefrau mit einem Messer verletzt zu haben. Dem Opfer geht es den Umständen entsprechend gut.

Artikel vom 25. März 2014

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