Muri
Im Spital Muri ist der neue Magnet-Resonanz-Tomograf eingetroffen

Ab November wird der neue, fast 5 Tonnen schwere Magnet-Resonanz-Tomograf am Kreisspital für das Freiamt in Betrieb genommen. Diese Woche wurde die Maschinein Einzelteilen angeliefert.

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Das 4,8 Tonnen schwere MRI-Kernstück wird im Spital angeliefert

Das 4,8 Tonnen schwere MRI-Kernstück wird im Spital angeliefert

Die Patientinnen und Patienten werden ab November vom neuen MRI (Magnetic Resonance Imaging) am Kreisspital für das Freiamt profitieren können. Mit dem neuen Gerät können Schnittbilder des menschlichen Körpers erzeugt werden, die eine Beurteilung der Organe und krankhafter Organveränderungen erlauben. Die Magnetresonanztomografie basiert auf sehr starken Magnetfeldern und elektromagnetischen Wechselfeldern im Radiofrequenzbereich, mit denen bestimmte Atomkerne im Körper angeregt werden.

4,8 Tonnen schwerer Elektromagnet

In einem MRI wird keine Röntgenstrahlung erzeugt oder genutzt. Kernstück des Geräts ist der rund 4,8 Tonnen schwere Elektromagnet (siehe Bild). Im Laufe der nächsten Wochen wird die Maschine zusammengebaut und instand gesetzt.

MRI liefert Bilder in Echtzeit

Die MRI-Untersuchung gehört heute zum Standard in der Radiologie, auf die praktisch alle Grundversorger und viele Spezialisten zurückgreifen. Ein grosser Vorteil des MRI ist beispielsweise die – im Vergleich zu anderen Verfahren – bessere Darstellbarkeit vieler Organe.

Auch Knochenerkrankungen (zum Beispiel Entzündungen, Tumore) sind aufgrund der gesteigerten Durchblutung und des damit verbundenen Wassergehalts oft deutlicher zu erkennen als bei Röntgen- oder Computertomograf-Untersuchungen. Neue und schnellere Aufnahmeverfahren ermöglichen ausserdem das Scannen einzelner Schnittbilder in wenigen Millisekunden und somit eine Bild-gebung in Echtzeit.

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