Seinen Feinbelag wird der rollstuhlgängige Weg im Laufe des Aprils erhalten. Anschliessend werden die Ränder mit Humus angepasst und angesät. «Erst im nächsten Jahr wird, wenn sich der Umbau gesetzt hat, die Feinbepflanzung vorgenommen», führt Küng weiter aus. Die Gesamtsanierung des Parks kostet rund 800 000 Franken und soll auch mit Gönner- und Sponsoringbeiträgen finanziert werden. Die erste Etappe wird Ende Mai abgeschlossen sein.

Erschliessung im Weg

Bei den Arbeiten wurde besonderer Wert auf die Schonung der Wurzeln der alten Bäume gelegt. «Wir haben auch unseren Baumpfleger Guido Wagner beigezogen, damit wir den Bestand nicht aus Versehen einen Schaden zufügen», betont Küng. Die Erhaltung der Bäume war immer ein vordringliches Anliegen.

Strauchgruppen und Bäume werden nur wo nötig ersetzt oder neu platziert. Aktuell wird noch die Erschliessung des Parks mit Wasser und Strom geprüft; die entsprechenden Leitungen werden in die Kofferung des Rundweges verlegt. Vom Projekt ausgenommen ist der bestehende geschützte Garten für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung.

Rundum rollstuhltauglich

Der Pflegi-Park war schon bisher so etwas wie ein Geheimtipp, eine Oase mitten in Muri, die nicht zuletzt dank dem Pflegi-Restaurant Benedikt wieder vermehrt ins Bewusstsein der Bevölkerung gestossen ist. Der einzige Fehler der grosszügigen Anlage war, dass sie für zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner der Pflegi selber nur bedingt nutzbar war. Mit dem neuen Rundweg werden auch Rollstühle und Rollatoren nicht mehr stecken bleiben.