Hägglingen

Im «Maiengrün» hängt neu eine begehrte Gilde-Tafel – Aufnahmeverfahren mit strengen Kriterien

Eli Wengenmaier übergibt Roland Lämmli die Tafel.

Eli Wengenmaier übergibt Roland Lämmli die Tafel.

Das «Maiengrün» ist neu ein Gilde-Restaurant. Mit der Wohlerin Rita Camenzind hat Roland Lämmli zudem eine willkommene Verstärkung ins Restaurant-Team geholt.

«Die Aufnahme in die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen bedeutet mir sehr viel. Es ist eine Bestätigung für die Aufbauarbeit der letzten Jahre und eine Auszeichnung für das Team des Restaurants Maiengrün. Wir haben zusammen ein grosses Ziel erreicht», freut sich Roland Lämmli. Der Vollblut-Gastronom führt das idyllisch auf dem Hägglinger Hausberg gelegene Restaurant seit Frühling 2015. Vorerst als Pächter und seit Sommer 2019 als Besitzer, hat er sein Konzept der qualitativ hochstehenden Küche unter Verwendung von saisonalen und regionalen Produkten stetig verfeinert und sich einen hervorragenden Ruf erworben.

«Man spürt den Gastgeber und seine Leidenschaft»

Die begehrte Gilde-Tafel, die seit Samstag am Eingang des Restaurants hängt, hat Eli Wengenmaier übergeben. Der renommierte Koch führt mit dem Seenger «Eichberg» ebenfalls erfolgreich einen Aargauer Traditionsbetrieb. Wengenmaier ist aber zudem Mitglied im Vorstand der Gilde und in dieser Funktion verantwortlicher Ambassador für die Region Aargau-Basel.

«Das Restaurant Maiengrün liegt stimmig im Wald, das Konzept passt zum Ort und wer hier zu Gast ist, spürt den Gastgeber und die Leidenschaft die ihn antreibt, für seine Gäste das Beste zu geben. Der Erfolg gibt ihm Recht. Denn letztlich sind es die Gäste, die über ein Konzept entscheiden und, wenn dieses stimmt, uns Wirte mit für unsere Anstrengungen entlöhnen», erklärte der Seetaler.

Die Gilde etablierter Schweizer Gastronomen gibt es seit 1954. Ziel der Organisation, so ist auf ihrer Website zu lesen, war es damals, «den Gästen eine Art Qualitätsgarantie zu liefern und Markttransparenz zu schaffen. Eine Struktur sollte es den Gästen vereinfachen, unter den vielen Gastronomie-Betrieben zu wählen.» Auch heute, steht auf der Website weiter, sei die Gilde-Auszeichnung ein klares Qualitätsmerkmal: «Die Gilde steht für Ambiance, ausgezeichnete Küche sowie kompetenten und freundlichen Service. Das oberste Ziel der Gilde etablierter Schweizer Gastronomen sind zufriedene Gäste.»

Aufnahmeverfahren mit strengen Kriterien

Die Aufnahme in die Gilde erfolgt erst, wenn verschiedene strenge Bedingungen erfüllt sind. Grundvoraussetzungen sind die selbstständige Führung eines Restaurants als Pächter oder Besitzer, die nötigen beruflichen Qualifikationen sowie eine ausgewiesene Konstanz in der Betriebsführung. Vor Ort geprüft werden im Aufnahmeverfahren schliesslich neben der Qualität der Speisen, dem Service und der Atmosphäre im Lokal auch weitere Kriterien wie etwa die Handhabung von Reservationen, der Umgang mit Reklamationen, der Internet-Auftritt sowie der Empfang und die Verabschiedung der Gäste. Erst wenn wirklich alles passt, darf ein Betrieb die begehrte Tafel am Eingang montieren. Die Mitgliedschaft in der Gilde ist übrigens auf ein Prozent der Schweizer Gastrobetriebe (aktuell rund 300 Restaurants) limitiert. Die Erfüllung der nötigen Kriterien für eine Mitgliedschaft wird zudem periodisch überprüft.

Wohler Gastronomin als Aide du Patron

Roland Lämmli konnte am Samstag nicht nur die Aufnahme in die Gilde feiern, sondern auch eine neue Mitarbeiterin begrüssen. Rita Camenzind, den Wohler «Rössli»-Gästen als langjährige Köchin bestens bekannt, wird den Chef künftig nicht nur in der Küche unterstützen, sondern ihn auch im Betrieb als Aide du Patron etwas entlasten. «Für mich und für unsere Gäste ist Rita eine willkommene und spürbare Verstärkung unseres Maiengrün-Teams», freut sich Lämmli.

Aargauer Gastro-News 2020:

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