Boswil

Im Juli ist Einzug in den renovierten Haupttrakt des Altersheims Solino

Die zweite Etappe mit der Vergrösserung des bestehenden Bauvolumens im Eingangsbereich dürfte im Sommer fertig sein. ES

Die zweite Etappe mit der Vergrösserung des bestehenden Bauvolumens im Eingangsbereich dürfte im Sommer fertig sein. ES

Im Altersheim Solino dürfte die zweite Etappe, die Vergrösserung des bestehenden Bauvolumens im Eingangsbereich, im Sommer beendet sein, sodass im September mit der dritten und letzten Etappe begonnen werden kann.

Solino, Wohnen im Alter, steht ganz im Zeichen von umfassenden Bautätigkeiten. Der Neubau wurde im letzten Jahr fertiggestellt. Damit konnten 15 Bewohnerinnen und Bewohner ihre neuen Zimmer beziehen.

Die zweite Etappe, die Vergrösserung des bestehenden Bauvolumens im Eingangsbereich, dürfte im Sommer beendet sein, sodass im September mit der dritten und letzten Etappe begonnen werden kann. Die ganze Sanierung und Erweiterung wird im Frühling 2014 abgeschlossen sein.

Viel Geduld

Die An- und Umbauten würden naturgemäss auch Immissionen verursachen, stellt Alois Huber, Präsident des Vereins Altersheim St. Martin in Boswil, fest. «Mit grossem Verständnis und viel Goodwill erduldeten dies unsere Bewohnerinnen und Bewohner, wohl im Wissen, dass diesem Umstand in absehbarer Zeit ein Ende gesetzt wird.»

Aber auch dem Personal und der Heimleitung dankt Huber für das Engagement, das Einfühlungsvermögen und Qualitätsbewusstsein. Roni Hilfiker, Präsident der Baukommission, freut sich in seinem Jahresbericht, dass in der zweiten Etappe bereits im Januar mit dem Innenausbau gestartet werden konnte.

«Voraussichtlich werden die Arbeiten der zweiten Etappe anfangs Juli abgeschlossen sein. Somit lässt sich heute abschätzen, dass ab Mitte Juli 2013 in den renovierten Haupttrakt eingezogen werden kann.»

Erwartungen übertroffen

Die Freude sei gross gewesen, als die ersten Bewohner Ende September in den Neubau zügeln durften, stellt Solino-Leiter Stefan Gerschwiler fest. «Wir sind stolz, dass die neuen Zimmer die Wunschvorstellungen der Bewohner bei weitem übertreffen.»

Insbesondere die grosszügig konzipierten Nasszellen und die wohnlichen und geräumigen Zimmer würden sehr geschätzt. «Nicht zu vergessen ist, dass die Arbeitsbedingungen für das Personal markant verbessern werden und das Solino in Zukunft mit attraktiven Arbeitsplätzen aufwarten kann.»

Der Umzug vom Ost- und Westflügel des Altbaus in den Neubau habe alle Beteiligten vor grosse Herausforderungen gestellt, hält Gerschwiler fest. So mussten während zwölf Tagen täglich zwei Bewohner von ihrem alten Zimmer Abschied nehmen.

Da der Neubau mit 15 Zimmern ausgestattet ist, wurden neun Bewohner in provisorisch erstellte Zimmer untergebracht. «Mit einer guten Informationspolitik und Einzelgesprächen ist es uns gelungen, eine für alle befriedende Lösung zu finden.»

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