Stiftung Haus Morgenstern

Im Januar denkt man auf dem Hasenberg bereits an Dezember

Die Stiftung Haus Morgenstern auf dem Hasenberg organisiert jedes Jahr einen zweitägigen Basar.Bild: zvg

Die Stiftung Haus Morgenstern auf dem Hasenberg organisiert jedes Jahr einen zweitägigen Basar.Bild: zvg

Die Stiftung Haus Morgenstern organisiert am Samstag, 30. November, und am Sonntag, 1. Dezember, ihren eigenen kleinen Markt.

Kaum ist der Basar vorbei, beginnt die Arbeit für den nächsten. Das ganze Jahr über werkeln die Klienten des Haus Morgenstern fleissig, damit sie am zweitägigen Basar der Stiftung genügend Produkte haben, die sie der grossen Anzahl Kunden verkaufen können. «Die meisten unserer Produkte setzen wir am Basar ab», berichtet der Gesamtleiter Hansruedi Luginbühl. «Nach dem Basar und den Weihnachtsmärkten sind wir jeweils ausgeschossen», sagt er weiter und lacht.

Der Basar im Haus Morgenstern findet dieses Jahr am Samstag, 30. November und am Sonntag, 1. Dezember, statt. Verkauft werden die handwerklichen Arbeiten, welche die erwachsenen Bewohner mit einer geistigen Behinderung das Jahr über anfertigen. Vom Racletteöffeli bis zum Tischset. «Viele unserer Produkte sind knallig und farbig», sagt Luginbühl. Doch auch wer lieber etwas zum Essen oder Trinken sucht, wird auf dem Hasenberg fündig. So gibt es selbstgemachte Konfitüren und Sirupe zum Kaufen. Eines ist Hanruedi Luginbühl wichtig zu betonten. Die handwerklichen Arbeiten werden nicht angefertigt, um damit einen Gewinn zu erzielen. Sondern um den Klienten eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten. Eine Arbeit, die auch hilft, um ihr Selbstwertgefühl zu steigern. «Es steht nicht im Vordergrund möglichst viel zu produzieren, sondern die Klienten möglichst stark einzubeziehen», sagt der Gesamtleiter. Somit ist der Basar eines der Jahreshighlight der Klienten im Haus Morgenstern. Denn an diesen zwei Tagen stehen ihre Werke, ihre Arbeit im Schaufenster.

Doch auch für die Kinder in der Region ist der Basar der Stiftung Morgenstern ein Jahreshighlight. Denn so viel Unterhaltung wie hier, wird ihnen selten geboten. Es gibt einen Postenlauf mit Aufgaben zum Rätseln und Schätzen. Daneben werden den Kindern etwa Märchen erzählt oder sie können Grittibänz backen. «Selbstverständlich möglichst süss», sagt Luginbühl und lacht. Die Unterhaltung der Kinder ist in erster Linie die Aufgabe der Lehrlinge in der Stiftung. Einzig die Rolle des Samichlaus nicht ‑ die ist dem Hauswart vorbehalten.

Weitere Informationen unter: www.hausmorgenstern.ch

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Autor

Fabio Vonarburg

Fabio Vonarburg

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