Im Juni soll ein Polizist in seiner Freizeit in mehreren Aargauer Gemeinden illegale Verkehrskontrollen durchgeführt haben. Später stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Zürcher Stadtpolizisten handelte. Nun äussert sich sein Anwalt zu den Vorfällen.

Der Polizist habe die Kontrollen durchgeführt, weil er sich über die Fahrer aufgeregt habe, die während des Fahrens am Handy sind, so der Anwalt Eric Vultier. "Er hat aber, und das weiss er, den falschen Weg gewählt."

"Er hatte nie vor, sich in irgendeiner Form zu bereichern", sagt Vultier. Auch das Geld einer Busse, die er einem Autofahrer ausgestellt habe, habe er nicht für sich behalten wollen. "Er wollte das Geld für einen guten Zweck spenden oder einem Randständigen übergeben", so der Anwalt. Mittlerweile hat er das Geld zurückgegeben – und seinen Job bei der Stadtpolizei freiwillig aufgegeben. 

Die Staatsanwaltschaft Aargau hat ein Verfahren wegen Amtsanmassung eröffnet und den 34-Jährigen aus der Region Bremgarten befragt. Wie Fiona Strebel, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft Aargau, erklärt, zeigt sich der Beschuldigte geständig. 

 Im Juli hat sich herausgestellt, dass es sich um einen Zürcher Stadtpolizisten handelte: 

Krimineller Polizist ist Zürcher

Krimineller Polizist ist Zürcher

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