Rudolfstetten
«Ich bin auch auf die Fernsehbilder gespannt»

Remo Wild ist 23 und Strassenbauer in Zweitausbildung. Bei der Fernsehsendung «Bauer, ledig, sucht...» auf dem Privatsender 3+ sucht er nun seine Traumfrau.

Dominic Kobelt
Drucken
Bauer Remo aus Rudolfstetten macht mit bei «Bauer, ledig, sucht...»
5 Bilder
Remo muss mithelfen und wäscht das Pferd
Remo Wild aus Rudolfstetten, zu sehen bei Bauer, ledig, sucht
Remo in einem ersten Gespräch mit Bäuerin Seraina
Remo und Seraina kommen sich rasch näher

Bauer Remo aus Rudolfstetten macht mit bei «Bauer, ledig, sucht...»

Aargauer Zeitung

Beim Interviewtermin im Restaurant Sternen wird Remo Wild bereits auf dem Weg zum Tisch angesprochen. «Eine hübsche Bäuerin ist sie», sagt die Wirtin und meint damit Seraina, um dessen Herz der 23-Jährige in der Sendung «Bauer, ledig, sucht...» kämpft. Letzten Donnerstag hatte er seinen ersten grossen Auftritt.

Wie kam es, dass Sie bei der Sendung mitgemacht haben? Haben Sie einen Bezug zur Landwirtschaft?Remo Wild: Mein Onkel ist Bauer, ich durfte ihm manchmal auf dem Hof helfen. Ich bin auch sehr naturverbunden. Angemeldet habe ich mich aber spontan, als ich Seraina gesehen habe. Sie gefiel mir, aber es nahm mich auch wunder, wie wohl eine Frau einen Hof führt. Das ist eine Menge Arbeit und es hat mich sehr beeindruckt, zu sehen, wie so ein Betrieb funktioniert.

Würden Sie wieder mitmachen?
Ja, ich möchte natürlich nicht verraten, wie es ausgeht, aber es war eine gute Erfahrung, bei der ich viel gelernt habe. Für mich hat es sich gelohnt, das Leben auf dem Bauernhof war schön und die Arbeit interessant.

Sind Sie selber jeweils auch gespannt auf die Sendung?
Ja, denn das Endprodukt habe ich auch noch nicht gesehen. Ich bin sehr gespannt, wie es geschnitten und welche Szenen ausgewählt wurden. Ich schaue mir die Sendung mit Freunden und Familie an. Bis jetzt bin ich mit dem Gezeigten zufrieden.

Wie waren denn die Dreharbeiten?
Für mich war das eine ganz neue Erfahrung. Ich hätte nie gedacht, dass das so viel Zeit in Anspruch nimmt. Zwischendurch war es richtig anstrengend. Manchmal klappt eine Szene beim ersten Mal, aber auf einem Bauernhof gibt es halt verschiedene Faktoren, die eine Aufnahme stören können, zum Beispiel ein Tier, dass ein lautes Geräusch macht. Dann muss man die Szene wiederholen, bis es klappt. Das ist viel Aufwand, wenn man bedenkt, wie wenig schlussendlich verwendet wird.

Wie haben Ihre Eltern reagiert?
Sie waren hauptsächlich überrascht. Ich selbst war auch erstaunt, als ich ausgewählt wurde, damit hätte ich eigentlich nicht gerechnet. Also habe ich Ferien genommen und mich auf das Abenteuer eingelassen.

Ist Ihnen irgendein Ereignis von den Dreharbeiten besonders in Erinnerung geblieben?
Ja, eine Szene ist mir besonders geblieben, mehr möchte ich dazu aber nicht sagen.

Wie haben Ihre Freunde darauf reagiert, als sie von Ihrem Fernsehauftritt erfuhren?
Bis jetzt habe ich nur positive Reaktionen erhalten. Ich war erstaunt, wie viele Leute die Sendung schauen. Vor zwei Wochen hatte ich meinen ersten Auftritt, zu sehen war ich aber nur für eine knappe Minute. Am Strassenfest in Berikon haben mich wildfremde Leute erkannt und mich darauf angesprochen.

Heute Abend ist Remo Wild wieder zu sehen in der neuen Folge von «Bauer, ledig, sucht...» um 20.15 Uhr auf 3+.

Aktuelle Nachrichten