Muri

Hunderte tote Fische in der Bünz auf einer Länge von 6,5 Kilometern

Fischsterben in Muri: 6,5 km langer Bünz-Abschnitt betroffen

Fischsterben in Muri: 6,5 km langer Bünz-Abschnitt betroffen

Ein so grosses Gebiet war laut dem kantonalen Fischereiaufseher noch nie betroffen. Gülle ist als Ursache bereits ausgeschlossen. Nun werden die Zuflussrohre untersucht.

Auf einer Länge von 6,5 Kilometer sind in der Bünz hunderte von Fischen gestorben. Die Ursache ist noch unklar.

Als der kantonale Fischereiaufseher am Morgen ein Anruf von einem befreundeten Fischer entgegennahm, der ihm über tote Forellen in der Bünz berichtete, war sich Daniel Klausner des Ausmasses kaum bewusst, das er vor Ort antreffen würde

Hunderte von toten Fischen schwammen im Bach bei Muri. «Wir mussten feststellen, dass ein Gebiet von 6,5 Kilometer betroffen ist», sagt der sichtlich betroffene Daniel Klausner gegenüber Tele M1. Dieser war nach dem Anruf des Fischers sofort zur Bünz gefahren.

Erste Analyse vor Ort

Die Situation sei aussergewöhnlich, berichtet der kantonale Fischereiaufseher weiter. Denn kleinere vergiftete Abschnitte hätte es in der Bünz auch schon gegeben. Beispielsweise aufgrund von Gülle. Doch gleich auf einer Länge von 6,5 Kilometer gab es dies noch nie.

Eine erste Analyse hat dann auch schon gezeigt, dass dieses Mal nicht Gülle für das massenhafte Fischsterben verantwortlich ist. Jetzt werden die Zuflussrohre in die Bünz überprüft. Zudem wurde eine Anzeige gegen unbekannt erstattet. (fvo)

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