Region

Holen zwei Freiämter Firmen den Aargauer Unternehmenspreis?

Zwei ganz unterschiedliche Unternehmen sind für den Unternehmenspreis der Aargauischen Kantonalbank nominiert: Die Maler Pratter AG aus Merenschwand in der Kategorie A und die Richnerstutz AG in Villmergen in der Kategorie C.

Zwei Freiämter Unternehmen sind von der Aargauischen Kantonalbank (AKB) für den Aargauer Unternehmenspreis nominiert: In der Kategorie A der drei besten Kleinunternehmen mit maximal 20 Mitarbeitenden (insgesamt sechs Nominationen) steht die Maler Pratter AG aus Merenschwand zur Wahl, in der Kategorie C (vier Nominationen) der drei besten Unternehmen mit über 100 Mitarbeitenden die Richnerstutz AG in Villmergen. In der Kategorie B mit sechs Nominationen befindet sich keine Freiämter Firma.

Erfolgreiche und innovative Unternehmen seien die Basis für die wirtschaftliche Zukunft unserer Region, hält die AKB fest. Am 25. April zeichnet die Bank zusammen mit dem Aargauischen Gewerbeverband zum 13. Mal die besten Aargauer Unternehmen aus. «Die Preise sind Anerkennung für herausragende Unternehmen, welche die Wirtschaft in unserer Region mit ihren Leistungen und Ideen prägen und weiterbringen.»

Neu mit Publikumswahl

In der Kategorie A wählt neu das Publikum über ein Online-Voting die drei Finalisten. In den Kategorien B und C entscheidet eine Jury über die Finalteilnahme. Die Sieger aller Kategorien bestimmt dann wiederum die Jury. Das Publikumsvoting ist jetzt auf der Website der Aargauischen Kantonalbank (www.akb.ch) aufgeschaltet.

Das 1977 gegründete Familienunternehmen Maler Pratter AG hat seinen Sitz in Merenschwand. Felix Pratter führt das Unternehmen in zweiter Generation seit 2009. Der innovative Familienbetrieb hat sich im Laufe der Zeit stetig weiterentwickelt und bietet ein breites Spektrum an Maler-, Tapezier- und einigen Gipserarbeiten an. Spezialisiert hat sich die Firma auf Problemlösungen wie Geruchsbekämpfung, Schimmelbehandlung und auf Algen-, Moos- und Pilzentfernung. Dabei wird grosser Wert auf den Umweltschutz gelegt, wie Pratter unterstreicht. Sieben Mitarbeitende, darunter zwei teilzeitlich angestellte Frauen, und ein Lernender führen die anfallenden Arbeiten in einer weiteren Region aus. Um auch in Zukunft den Kundenwünschen entsprechen zu können, setzt sich die Firma stark für die Ausbildung des Nachwuchses und dessen Weiterbildung ein.

Die Richnerstutz AG in Villmergen wiederum sieht sich als Erfinder, Berater, Planer, Problemlöser, Projektleiter und Umsetzer. Entwickelt und produziert wird alles, was Kommunikation zum dreidimensionalen Erlebnis macht: Beschriftungen, Signaletik, temporäre Architektur, Zeltbau, Event-, Messe- und Ladenbau, Aussenwerbung, digitale Kommunikation und vieles mehr. «Das, was wir tun, kann man überall in der Schweiz sehen. Alles kommt aus Villmergen, alles aus einer Hand», hält das Unternehmen fest.

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