Jonen
Hohe Sprünge, rasante und gemächliche Fahrten

Das Kreiselfest setzt Schlusspunkt hinter das vor 20 Jahren gestartete Strassenbauwerk im Kellerämter Dorf. Im Mittelpunkt der Festivitäten stand das auffälligste Teilwerk, der neue und einzige Verkehrskreisel zwischen Bremgarten und Mettmenstetten.

Lukas Schuhmacher
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Kreiselfest in Jonen
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Kreiselfest in Jonen
Kreiselfest in Jonen
Eröffnungsfest in Jonen
Kreiseleröffnung
Fest zur Kreiseleröffnung
Kreiselfest in Jonen
Kreiselfest in Jonen
Kreiselfest in Jonen

Kreiselfest in Jonen

Auf fröhliche, gemütliche und tempostarke Art hat Jonen das Ende des Kantonsstrassenausbaus gefeiert: Der Musikverein Jonen spielte, Kinder liessen Luftballons steigen, Oldtimer-Traktoren und Gokarts drehten Runden, Könner auf Zweirädern verblüfften, mehrere Musikformationen traten auf.

Enthüllt und eingesegnet

Im Mittelpunkt der Festivitäten stand das auffälligste Teilwerk des Strassenausbaus, der neue und einzige Verkehrskreisel zwischen Bremgarten und Mettmenstetten. Auf dem stattlichen Kreisel - Aussendurchmesser 28 Meter, Fahrspurbreite 7,5 Meter - enthüllten Gemeindeammann Beatrice Koller und Fredl Hofmann den schlichten, eleganten Kreiselschmuck: Zwei Stelen in den Joner Gemeindefarben blau und rot, die den Schlüssel und die drei Sterne des Gemeindewappens zeigen.

Mit diesem Vorschlag war der ehemalige Joner und heute in Horgen wohnende Illustrator und Gestalter Fredl Hofmann als Wettbewerbssieger hervorgegangen. Die beiden Pfarrherren Leo Stocker und Martin Hess segneten den Verkehrskreisel ein.

Kosten von 6,5 Millionen

Rund 6,5 Mio. Franken hat die Gemeinde Jonen in die Gestaltung und Verkehrssicherheit der dritten Etappe gesteckt. «Das ist zwar viel Geld», meinte einer der zahlreichen Festbesucher, «aber eine Ortsumfahrung wäre weitaus teurer geworden.»

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