MuriKultur

Höhepunkt Caspar-Wolf-Museum

Bilder von Caspar Wolf, dem «berühmtesten Sohn Muri», vermögen immer wieder zu begeistern. (Archiv)

Bilder von Caspar Wolf, dem «berühmtesten Sohn Muri», vermögen immer wieder zu begeistern. (Archiv)

Das Saisonprogramm von MuriKultur weist bis im April zahlreiche Glanzlichter auf – die AZ stellt sie vor.

Es ist einer der Höhepunkte im Saisonprogramm Oktober 2018 bis April 2019 von MuriKultur: die Eröffnung des neuen Museums Caspar Wolf. Damit ehrt die Stiftung «den berühmtesten Sohn Muris», wie es im Programmheft heisst. Der 1735 in Muri geborene Caspar Wolf gilt heute als einer der bedeutendsten Alpen- und Landschaftsmaler Europas im Zeitalter zwischen Aufklärung und Romantik.

Seit 40 Jahren haben Josef Räber (1923–2012) und Gleichgesinnte in Muri eine der weltweit umfangreichsten Caspar-Wolf-Sammlungen zusammengetragen. «Dank der Grosszügigkeit eines anderen Murianers, Dr. Franz Käppeli, sowie der Unterstützung von weiteren privaten und öffentlichen Gremien kann diesem berühmten Sohn Muris mit dem Bau des Museums Caspar Wolf im Singisenflügel des Klosters Muri wieder eine Heimat gegeben werden.» Damit wird der Singisenflügel ab 6. April, zusammen mit dem bereits bestehenden Museum Kloster und dem Museum für medizinhistorische Bücher vier museale Einrichtungen beherbergen. Das Museum Kloster wird mit der Präsentation einer klassischen provenzalischen Krippe aus der berühmten Werkstatt von Marcel Carbonel unter dem Thema «Wunderbare Weihnachtsbräuche aus aller Welt» einen kleinen Sprung in die Provence ermöglichen.

Wie üblich ist Musik im Saisonprogramm von MuriKultur prominent vertreten. Ob Musik im Festsaal oder Musig im Pflegidach, grossartiger Hörgenuss ist garantiert. Musik im Festsaal lässt unter anderem mit ein Gastspiel von Oliver Schnyder oder mit dem Ensemble Zefiro, welches «The Muri Competition» umrahmt, die Herzen der Klassikfreunde höher schlagen, versprechen Robert Häfner, Präsident des Stiftungsrates, und Geschäftsführerin Heidi Holdener. Der international renommierte Wettbewerb «The Muri Competition», an dem sich junge Oboisten und Fagottisten messen, die zur Weltklasse zählen, findet bereits zum dritten Mal statt.

Mit einheimischem Künstler

Nicht von schlechten Eltern ist schliesslich das Angebot der Cabarena in der Aula der Bezirksschule Bachmatten. Am Montag, 18. März, präsentiert beispielsweise der Murianer Kabarettist Philipp Galizia sein neues Programm «Kater – 7 Leben». Die Bibliothek Muri, ebenfalls wichtiger Bestandteil von MuriKultur, ermöglicht reizvolle Märlistunden oder Verslimorgen und organisiert zusammen mit der Volkshochschule Oberes Freiamt auch die Kriminacht, bei der der deutsche Krimi-Autor Jörg Böhm die Teilnehmenden bei einem Rundgang durch Muri mit auf seine kriminalistischen Kreuzfahrten an Bord der Aida-Schiffe nimmt.

Im Besucherzentrum gibt es neben Tickets für alle Veranstaltungen auch Informationen oder Unterstützung beispielsweise bei der Organisation von Führungen und Anlässen. Neben den regelmässigen Führungen durch die verschiedenen Museen und die Klosterkirche werden auch individuelle Führungen ermöglicht. Sie erlaubten Einblicke und vermittelten Hintergründe und Episoden, die ein gewöhnlicher Besuch nicht beinhalten, verspricht MuriKultur. «Der Vielfalt an Möglichkeiten sind (fast) keine Grenzen gesetzt».

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