Sie alle müssten aber überarbeitet werden, auch wenn besonders das Parkierungskonzept «gut aufbereitete Grundlagen für die Lösung des Parkierungsproblems» biete.

«Da es die Gemeinde zugelassen hat, dass die neuen Verteilzentren an der Peripherie kostbare Landreserven für grosszügige Gratisparkfelder verschwenden durften, ist es nicht angebracht, die Parkierung im Dorfzentrum weiter einzuschränken und den Geschäftsinhabern zusätzliche Steine in den Weg zu legen», so die Partei. «Die CVP erwartet im Gegenteil, dass mit dem Parkierungskonzept im Zentrum zusätzliche Parkplätze an geeigneter, geschäftsnaher Lage geschaffen werden.» Ein Parkhaus im oder am Rande des IslerAreals sei die dringlichste Massnahme für eine Entlastung im Zentrum.

«Nach innen wachsen»

Die Revision Nutzungsplanung Siedlung sei «ein Konzept mit klaren Zielen und Regeln», so die CVP. «Wohlen muss sich nach innen entwickeln, insbesondere in Bahnhofsnähe soll eine urbane Entwicklung stattfinden.» Gegen die Hortung von baureifem Land sei die 10-Jahres-Klausel sinnvoll. Die CVP fragt sich aber: «Was geschieht, wenn der Besitzer die Absichtserklärung nicht einhält? Wird es wieder ausgezont?»

Wohlen soll sich auch in Zukunft massvoll entwickeln können. In erster Linie soll dies durch «qualitativ hochwertige Verdichtung im Zentrum, vor allem in Bahnhofsnähe» geschehen. Hochhäuser seien eine Bauform mit extremer Verdichtung und würden somit die wertvolle Ressource Land schonen. Deshalb fragt die CVP: «Warum wird die Möglichkeit für den Bau von Hochhäusern ausgeschlossen?»

Sicherheit und Südumfahrung

Beim Kommunalen Gesamtplan Verkehr ist der CVP insbesondere die Sicherheit wichtig. Daher soll vom Bahnhof ins Zentrum und zu den Schulen Halde eine durchgehende Hauptroute Fussgänger und Velo geplant, gesichert und markiert werden, fordert die Ortspartei.

Ebenso soll der Verkehr – wie es das Konzept vorsehe – vom Zentrum ferngehalten werden. «Der Gemeinderat hat dafür zu sorgen, dass die Südumfahrung innert nützlicher Frist erstellt wird», fordert die CVP. Denn «solange die Südumfahrung nicht realisiert ist, kann das Zentrum nicht vom Durchgangsverkehr entlastet werden».

Grundsätzlich unterstützt die CVP die meisten Massnahmen zur Aufwertung des Strassenraums und zur Verkehrsberuhigung in den Quartieren. Sie fordert aber die Überprüfung zusätzlicher Eingangspforten, Einbahnstrassenlösungen und des geplanten Kreisels, wobei der Kreisel Niederwilerstrasse/Jurastrasse/Anglikerstrasse vordringlich zu realisieren sei. Lichtsignalanlagen für die Bevorzugung der Busse würden von der CVP unterstützt, genauso wie Schnellbusverbindungen nach Zürich während der Hauptverkehrszeiten. Zudem müsse das SBB-Perron vergrössert werden.