Rudolfstetten

Historisches Rudolfstetter Gemeindehaus erstrahlt wieder in neuem Glanz

Das «neue» Gemeindehaus in Rudolfstetten.

Das «neue» Gemeindehaus in Rudolfstetten.

Rund zwei Monate lang war das Gemeindehaus eingerüstet. Nun ist seit kurzem das Gerüst entfernt und das Gebäude wie auch das nebenanliegende Stöckli glänzen äusserlich wieder fast wie neu.

Neu ist das Gemeindehaus aber ganz und gar nicht. Etwas mehr als 200 Jahre hat das ehemalige Zehntenhaus bereits auf dem Buckel. Und gehört zu den ältesten Gebäuden in der Gemeinde Rudolfstetten. Seit knapp 42 Jahren ist im historischen Gemäuer auch die Gemeindeverwaltung untergebracht.

Im letzten Herbst hat der Souverän einen Sanierungskredit über 250'000 Franken gesprochen. Die letzte Renovation der Fassade fand vor zwanzig Jahren statt.

Gestartet hatte die aktuelle Sanierung am 11. Mai kurz nach Lockdownende. «Gewisse Handwerker konnten früher als erwartet loslegen», sagt Gemeindeschreiber Urs Schuhmacher. Beispielsweise wurden sämtliche Fensterläden demontiert und vom Maler das Motiv neu angebracht.

Instand gesetzt wurden nebst der Fassade in den letzten Wochen auch Teile des Dachs. «Auf der Wetterseite musste rund die Hälfte der Schindeln an den Lukarnen ersetzt werden. Zudem wurden auch rund 100 neue Ziegel aufgesetzt», so Schuhmacher.

Energetisch soll das Gemeindehaus noch weiter herausgeputzt werden. Allerdings nicht wie angenommen. «Eine angedachte Wärmedämmung an der Fassade würde nur Einsparungen von gegen 1000 Liter Öl jährlich bringen. Die Kosten wären aber höher.

Abklärungen haben jetzt gezeigt, dass eine Isolation des Dachs ökologisch und wirtschaftlich mehr Sinn macht», sagt der Gemeindeschreiber. Entsprechende Offerten seien ausgearbeitet. Zudem würde ein Ersatz der jahrzehntealten Beleuchtung ebenfalls zu Energieeinsparungen führen.

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