Hilfikon
Heute Abend macht das Schweizer Fernsehen Hilfikon zum TV-Star

Heute Mittwoch um 19 Uhr schaltet die Sendung «Schweiz aktuell» des Schweizer Fernsehens live nach Hilfikon und zeigt, wie über 70 Männer und Frauen aus dem ganzen Freiamt der Premiere des Landschaftstheaters «mit Chrüüz und Fahne» entgegenfiebern.

Drucken
Teilen
«Chrüüz und Fahne»: Das Lanschaftstheater zum 300-Jahr-Jubliäum des Villmergerkrieges
7 Bilder
Das Schweizer Fernsehen ist auch dabei und berichte in der Sendung «Schweiz aktuell» übers Theater.
Der Villmergerkrieg von 1712 ist Grund für die Festlichkeiten.
70 Männer und Frauen spielen bei «Chrüüz und Fahne» mit. Hier ein Bild von der Hauptprobe vom 19. Juli.
Chrüüz und Fahne1
Der katholische Kapuziner-Pater redet eindringlich auf die Kirchenbesucher ein — und streitet sich mit einem reformierten Pfarrer.
Sechs Frauen treffen sich, um ihre Männer vom Krieg abzuhalten. In solchen Szenen thematisiert «Mit Chrüüz und Fahne» den 2. Villmergerkrieg.

«Chrüüz und Fahne»: Das Lanschaftstheater zum 300-Jahr-Jubliäum des Villmergerkrieges

Pascal Meier

Gesendet wird kurz vor der Aufführung aus dem ehemaligen Schulhaus in Hilfikon. Nebst Interviews und Einblicken in die Klassenzimmer, wo seit mehr als einem Jahr geprobt, gesungen und genäht wird, porträtiert «Schweiz aktuell» auch Louise Schellenberg. Die 94-jährige Schlossbesitzerin öffnet für das Freilichtspiel «mit Chrüüz und Fahne» erstmals einer breiten Öffentlichkeit die Tore zum Schloss Hilfikon, wo der erste Teil des Theaters spielt. Der Film-Beitrag über Louise Schellenberg wurde vor einer Woche während einer Theaterprobe gedreht.

80 Prozent der Tickets verkauft

Auf den Tag genau 300 Jahre nach dem 2. Villmergerkrieg blickt «mit Chrüüz und Fahne» heute auf die Ereignisse rund die Schlacht bei Villmergen zurück. Im Stück wird diese Schlacht nicht nachgestellt.

«Vielmehr wollen wir einen Bezug zur Gegenwart herstellen», erklärt Autor Paul Steinmann. «Macht und Religion sind Themen, die uns auch 300 Jahre nach dem Villmergerkrieg beschäftigen.» Dies scheint auch für das Freiämter Theaterpublikum zu gelten: 80 Prozent der über 8000 Tickets für die insgesamt 16 Vorstellungen sind bereits verkauft. (fh)

Aktuelle Nachrichten