Gemeindeammänner-Tagung Bezirk Bremgarten

Hermetschwiler Klosterleben fesselte die Gemeindeoberhäupter

Wandeln im Klostergarten: Die Gemeindeammännervereinigung wurde von Äbtissin Angelika Streule persönlich begleitet. Toni Widmer

Wandeln im Klostergarten: Die Gemeindeammännervereinigung wurde von Äbtissin Angelika Streule persönlich begleitet. Toni Widmer

Die Tagung der Gemeindeammännervereinigung Bezirk Bremgarten fand aus besonderem Anlass in Hermetschwil-Staffeln statt. Dabei wurde auch das Hermetschwiler Kloster besichtigt.

Hermetschwil-Staffeln fusioniert per 1. Januar mit Bremgarten, letzte Gelegenheit also, die Bezirkskonferenz der Freiämter Ammänner noch einmal im kleinen Dorf abzuhalten.

Vizeammann Doris Stöckli hatte dazu als besondere Überraschung einen Rundgang im Kloster vorbereitet, in dem heute noch 9 Benediktinerinnen leben, die älteste von ihnen ist 103 Jahre alt.

Die Ausführungen von Äbtissin Angelika Streule und ihrer Mitschwester stiessen auf so reges Interesse, dass der Rundgang mehr als doppelt so lange dauerte wie von Präsident Walter Dubler geplant.

Medien das grössere Problem

Entsprechend zügig zog Dubler anschliessend die Traktanden der Bezirkskonferenz durch.

Schwerpunkt waren die bisherigen Erfahrungen mit der Asylunterkunft in Bremgarten. Probleme gibt es dort praktisch keine, wie Stadtammann Raymond Tellenbach und Peter Kaltenrieder, Chef der Kapo Ost, unisono erklärten.

Zurückzuführen sei das vor allem auf die lückenlose Betreuung am Tag sowie die rigorose Ein- und Ausgangskontrolle, erklärte Kaltenrieder. Das Konzept, das Kantons- und Stadtpolizei ausgearbeitet hätten und zusammen umsetzten, bewähre sich gut.

Weit mehr Mühe als bisher mit den Asylbewerbern hatte Tellenbach mit den Medien, die auf ihn losstürmten.

Der Bremgarter Stadtammann zeigte seinem Amtskolleginnen und -kollegen noch einmal auf, wie die Mär vom Badiverbot aufgrund eines Missverständnisses aufkam und in Windeseile im In- und Ausland verbreitet wurde

«Das Badiverbot war bei uns nie ein Thema. Aber nachdem es einmal publiziert war, verpufften alle unsere Gegenargumente in der Luft.»

Er hätte vor allem mit den Online-Medien und den TV-Sendern sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Die Printmedien dagegen hätten sich meist zuerst informiert und dann korrekt berichtet..

Am Schluss der Versammlung wurden mit Vreni Meuwly, Widen und Roman Lindenmann, Sarmenstorf, zwei langjährige Mitglieder der Vereinigung verabschiedet.

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