Machen die Raiffeisenbanken Zufikon und Mutschellen-Reppischtal bald gemeinsame Sache? Wie die Vertreter der zwei Regionalbanken in einem Mediencommuniqué festhalten, laufen Gespräche über eine gemeinsame Zukunft. Herausforderungen wie der zunehmende Kosten- und Wettbewerbsdruck oder die Zunahme von Vorschriften und Regulatorien verlangten eine effiziente Organisationsstruktur und eine angemessene Betriebsgrösse, argumentieren die Verantwortlichen der zwei Raiffeisenbanken.

Eine Arbeitsgruppe aus Verwaltungsräten und Bankleitung der beiden Banken soll in den nächsten Monaten Modalitäten für eine mögliche Partnerschaft ausarbeiten.

Im Herbst wird informiert

In einem halben Jahr, im Herbst 2015, will die Arbeitsgruppe über die Schlussfolgerungen einer allfälligen «Heirat» informieren. Im Zentrum der Gespräche und Überlegungen stehe der langfristige Nutzen eines Zusammenschlusses für die Mitglieder, die Kunden und die Mitarbeitenden.

Mit den bestehenden Mitarbeitenden und dem unveränderten Geschäftsstellennetz wolle man weiterhin kundennah Bankgeschäfte abwickeln. Es gehe darum, das vorhandene Marktpotenzial besser auszuschöpfen, insbesondere im Firmen- und Anlagekundengeschäft.

Beide Banken sind gesund und ähnlich gross. Die Raiffeisenbank Zufikon hat 21 Mitarbeitende, weist eine Bilanzsumme von 451 Mio. Franken aus und hat gut 4200 Genossenschafter. 21 Mitarbeitende zählt auch die Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal. Ihre Bilanzsumme beträgt 449 Mio. Franken, die Zahl der Genossenschafter 5600.