Der 40-jährige Mazedonier war am 29. Januar vom Zwangsmassnahmengericht «wegen Flucht- und Kollusionsgefahr» in Untersuchungshaft gesetzt. Er wurde verdächtigt, seine Ehefrau erschossen zu haben.

Die Oberstaatsanwaltschaft teilt am Mittwochmorgen mit, dass sich der Tatverdacht gegen den Mann nicht erhärtet habe. Er befindet sich deshalb seit Dienstagabend wieder in Freiheit.

Hinweise auf Selbsttötung

Stattdessen würden die bisherigen Untersuchungen der Kantonspolizei Aargau und der Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten auf eine Selbsttötung der 35-jährigen Mazedonierin hinweisen. Die 35-jährige Mazedonierin war an jenem Samstagnachmittag mit einer Schussverletzung von Wohlen per Helikopter ins Unispital Zürich gebracht worden. Dort verstarb sie. Die Polizei stellte am Tatort eine Pistole sicher.

Die Verstorbene hinterlässt nebst ihrem Mann zwei Kinder. Das Ehepaar führte gemeinsam ein Geschäft für Bodenbeläge, über dessen Zukunft es laut mehreren Zeugenaussagen zwischen den beiden Streit gegeben haben.

Die genauen Umstände und Hintergründe des Vorfalls sind jedoch nach wie vor nicht vollständig geklärt, heisst es in der Mitteilung. Die Untersuchungen dauern an. (tos)

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